San Martín de los Andes

Gletscherseen, schneebedeckte Berge, dichte Laubwälder, heiße Quellen und glänzende Fassaden aus Holz und Stein, ein harmonisches Zusammenspiel das Blicke anzieht. Das ist San Martin de los Andes, ein Ort zwischen Stadt und Bergdorf, ein wahres Paradies im bekannten Nordpatagonien. Wo der imposante Vulkan Lanin (3776 m) und sein Namensvetter der Nationalpark eine herrliche Postkarten-Landschaft bieten: der Huechulafquen See, der zweitgrößte See der gesamten patagonischen Andenregion, wo sich die Silhouette des großen Vulkans am Horizont abhebt, ist eines der am meisten bewunderten Anblicke. Auf der anderen Seite bieten der Lácar See und das Küstendorf Quila-Quila auch ihren Beitrag zum herrlichen Zauber der Region, hier faszinieren die Spiegelungen in den Seen und das Grün der Natur auf den ersten Blick

Reisen nach San Martín de los Andes

Ausflüge nach San Martín de los Andes

Quila Quina

Wir entfernen uns von der schönen Stadt San Martín de los Andes um uns zum Nationalpark Lanín zu richten, mit dem Ziel einen der großartigsten Plätze der Region kennenzulernen: Quila Quina. Es befindet sich auf dem See Lácar und der Weg der uns hinführt ist ein typischer Bergpfad, mit herrlichen Aussichten. Wir erreichen in dieser Villa den besten Strand der Gegend am Damm. Im Sommer kann man im See baden. Zum Osten befindet sich ein Interpretationspfad: El Cipresal, der durch einen uralten Zypressenwald führt. Mann kann durch den See Lácarzurückfahren und dabei die Landschaft genießen (optional).



Seefahrt durch die Seen Lácar & Nonthué

Wir schiffen im Pier vom See Lácar ein. In dem ersten Teil der Seefahrt besichtigen wir die hohen Mauern vom Berg Abanico bis wir Quila Quina erreichen, unser erstes Stopp. Wir können einen Mini-Trekking durchführen durch El Cipresal, eine Region von Zypressen an der Küste des Sees und auch den Wasserfall Arroyo Grande erreichen. Wir verlassen Quila Quina und setzen unsere Reise fort zum Westen um in unserem nächsten Ziel auszusteigen: Insel Santa Teresita. Hier finden wir viele Arrayan-Myrtelbäume und eine Kapelle. Die Seeroute führt uns durch eine Enge die beide Seen miteinander verbindet. Dann im See Nonthué fahren wir bis zu Hua Hum, wo sich auch die gleichnamige Gaststätte befindet und wo sich auch der gleichnamige Fluss befindet der in den kalten Wasser des Pazifischen Ozeans mündet. Schon am festen Land machen wir einen kurzen Trekking zum Wasserfall Chachín, nur eine Stunde von sanften aber ständigen Aufstieg. Wir durchqueren den Wald von Raulíes, Eichen und Südbuchen, die das Tageslicht nicht einlassen, sogar im Unterwuchs kann man eine ganz üppige Vegetation beobachten, mit Ried nächst zu den vielen Farnen. Der Wasserfall Chachín ist eine imponierende Kaskade, es ist eine geologische Fuge dessen Gewässer 24 M in die Leere runterstürzt wobei es ein richtiges Donnern erzeugt. Diese Reise zeigt uns wirklich in Detail wie das Ökosystem ist in den patagonischen Seen, in diesem Fall der Nationalpark Lanín. Nachmittags kehren wir mit dem Schiff zurück zum schönen San Martín de los Andes.



Volcán Lanín & Navegación Lagos Huechulafquén y Epulafquen

Frühstück im Hotel. Es geht nach Junín de los Andes, ein Dorf das sich 40 Km weit weg von San Martín de los Andes befindet. In Junín spazieren wir und besuchen die Kirche wo sich die Virgen de las Nieves (Jungfrau des Schnees) befindet. Unsere Reise geht weiter nach den Seen Huechulafquen und Paimún, wo wir einen herrlichen Ausblick auf dem Vulkan Lanín haben. Wir erreichen dann die Mündung des Flusses Chimehuín, der wichtigste Fluss von Patagonien fürs Fliegenfischen. Wir wandern durch eine Gegend wo wir die Notros und Maytens bewundern und auch verschiedene geologische Formationen wie Piedra de la Virgen (Stein der Jungfrau).

Schon im andinischen-patagonischen Wald der den See entlanggeht, erkennen wir ein subantarktisches Dschungel mit Coihues (Südbuchen) von über 25 M, neben Lengas und alten Eichen. Der Unterwuchs besteht aus Rohr, Ñires, auch Büsche die von Menschen mitgebracht wurden wie die Hagebutte und Mutisia, Amancay und Reina Mora. Wir folgen die Route zum Vulkan Lanín (über 3.500 M hoch) um uns zur südlichen Basis zu nähern. Dann fahren wir weiter bis zum See Paimún, wo wir dort eine Kapelle besuchen. Bei der Rückfahrt können wir einen Halt machen im Fluss Rucu Leufú um dort einen anderen Ausblick auf dem Lanín zu haben. Unser letzter Stopp ist der Wasserfall Saltillo, den wir nach fast einer halben Stunde durch den patagonischen Wald erreichen. Bei der Rückkehr zu Puerto Canoa haben wir die Möglichkeit per Schiff zu fahren durch den großen See. Schon eingeschifft in der nördlichen Küste vom Huechulafquen fahren wir zum Süden um die Südseite des Vulkan Lanín (ca. 3.800 M) zu beobachten.

Die Seen mit ihren eisigen Gewässer können manchmal die 400 M erreichen und entstanden von den Gletscherschmelzwasser. Im See sticht die Isla de los Chivos hervor (Insel der Ziegen). Richtung Westen sehen wir den Zusammenfluss der Seen Huechulafquen und Epulafquen. Im See Epulaufquen der nicht so tief ist beobachten wir uralte Wälder und schneebedeckte Berge mit einer üppigen Fauna die vom Menschen fast unberührt bleibt. Das Schiff kommt bis zum Escorial, ursprünglich ein Fluss aus Lava, der sich jetzt im festen Zustand befindet, da vor 480 Jahren der Vulkan Achén Ñiyeu ausbrach. Im Laufe der Jahre bedeckte die üppige Vegetation diesen Boden aus erstarrter Lava und erzeugte einen Zwerg- oder Bonsaiwald, der nicht höher als 1 M ist.



Hua Hum nächst zu den Yuco-Stränden

Wir beginnen unsere Reise in Richtung der Grenze mit Chile, im Weg begleitet uns ständig zum Westen der See Lácar und wir beobachten die Felsformation Piedra Trompul und die Berge Sabana und Colorado. Nach einiger Zeit erreichen wir den Fluss Hua Hum, den wir durch eine Holzbrücke durchqueren. Nachher machen wir ein Mini Trekking zum Wasserfall Chachín, die ungefähr eine Höhe von 30 M erreichen. Während der Reise merken wir wie sich die Landschaft ändert vom andinischen-patagonischen Wald bis zum Valdivien-Regenwald. Unser letztes Ziel ist Cristo de la Paz, dann kehren wir durch dieselbe Route zu San Martín de los Andes zurück. Bevor stoppen wir in einer der interessantesten Strände der Westküste von dem See Lácar, mit kristallklaren Wasser und voller Arrayán-Myrtenbäume: die Halbinsel von Yuco.



Pucón durch Paso Tromen

Wir reisen nach Chile durch Junín de los Andes Richtung Norden durch den Weg zu Aluminé, aber nachdem wir die Brücke über dem Fluss Malleo überqueren weichen wir ab und setzen unsere Reise fort zur Grenze mit dem Nachbarland zu unserem letzten Ziel; Pucón. Der Weg zum internationalen Pass ist wirklich wunderschön, da es ein Araukarienwald ist, sehr ähnlich als in dem Film Jurassic Park, eine Gegend die vor langer langer Zeit von Dinosaurier bewohnt war. Links taucht vor uns der überwältigende Vulkan Lanin auf, mit seinen 3.376 M über dem Meeresspiegel. Im Andenpass Tromen führen wir das Zoll durch damit wir nach Chile kreuzen können. In Chile ist der Wald dichter, da wir uns dort im Valdivien Regenwald befinden. Es geht weiter durch Wasserschnellen, Schlüchte und felsige Gebiete bis wir Curarrehue erreichen. Gegen Mittag erreichen wir Pucón, der uns willkommen heißt mit der wunderbaren Aussicht zum noch aktiven Vulkan Villarrica (2850 M über dem Meeresspiegel, dessen letzter Ausbruch in 1984 war. Der Vulkan zeigt eine ständige Fumarole die vom Krater austritt und das Vorhanden der Gletscher formt seinen weißen Hut. Wir besuchen dann den Kunsthandwerksmarkt, das Ufer vom See Villarrica und werden anschließend noch Zeit haben um einige Sachen erwerben zu können. Pucón ist eine kleine chilenische Stadt und der wichtigste Badeort von Patagonien. Seine traditionelle Architektur gibt Pucón eine besondere Charme, mit seinen niedrigen Dächern und ohne Riesenkonstruktionen, Ausnahme sind die Hotels auf den Ufern des Sees. Vor Abend noch kehren wir zu San Martín de los Andes zurück.

Bemerkung: Die notwendige Dokumentation für die Durchquerung zu Chile ist:

  • Passport, DNI oder Ausweis des Mercosur
  • Familienausweis wenn man mit Kindern reist
  • Wenn einer der Erwachsene nicht zuständig für die Kinder ist, muss man eine Bevollmächtigung haben die von einem Notar bestätigt ist.