Ushuaia

Das “Ende der Welt” scheint wie eine andere Welt die es zu entdecken gilt: Ushuaia, diese Kette von Bergen, Wäldern, Seen und bunten niedrigen Häusern, die Schuld an deren kapriziöser Verteilung in jüngster Zeit haben Planung und Wachstum. Da das was einmal war mit dem heutigen Ushuaia verknüpft ist, der Hauptstadt der Provinz Feuerland, die einzige Stadt Argentiniens die im Westen der Andenkette liegt; wo die Natur im großen Stil zum Ausdruck kommt: im Feuerland-Nationalpark, er ist das wichtigste Schutzgebiet des argentinischen subantarktischen Waldes, ein echtes Paradies im Süden. Der heute bezeichnete Zug „Tren del Fin de Mundo“ lädt uns ein die Geographie von Feuerland zu durchdringen und erinnert an die historische Tatsache, welche für die Entwicklung von Ushuaia sorgte, die Einrichtung einer Strafkolonie, dem heutigen Gefängnis-Museum. Auf der anderen Seite ist der Leuchtturm Les Eclaireurs ein weiteres Wahrzeichen der Hauptstadt der Insel: er ragt am Horizont des Beagle-Kanals empor, wo die Gewässer des Atlantik und des Pazifik zusammenfließen.

Reisen nach Ushuaia

Ausflüge nach Ushuaia

Stadtrundfahrt durch Ushuaia

Wir beginnen am Morgen mit diesen sehr besonderen Ausflug, da wir das Zauber der Stadt von Ushuaia die berühmt ist weil sie als “Ende der Welt” bekannt ist (auch die südlichste Stadt von allen). Wir besuchen auch das Museum der Ende der Welt, der in 1979 eröffnet wurde, zuerst als ein einfaches Familienhaus, dann als Kulturerbe von Ushuaia. Dieses Museum zeigt seine Sammlungen in 5 verschiedene Räume wo besonders die Vitrinen hervorstechen die an die Persönlichkeiten von Ushuaia gewidmet sind, wie Forschern und Einheimischen, usw.

Wir besichtigen eine der wichtigsten und berühmtesten Attraktionen von Ushuaia: das alte Gefängnis der Reincidentes, der bekannt ist wegen seiner emotiven und gewaltigen Geschichte, das jedes Jahr auffallend ist für die Besucher, auch wegen der Architektur. Dieses Gefängnis arbeitete von 1900 bis 1947 und um dieses wuchs die Stadt wo heutzutage wichtige Kreuzer und Transatlantischer ankommen. Wir beobachten die Pavillionen und die Korridoren in denen man noch heute den Schmerz erleben kann.

Dieses Gefängnis von militärer Herkunft operierte erst in der Insel de los Estados, in San Juan de Salvamento, nachher in Port Cook, bis es schließlich zu Ushuaia transportiert wurde, wo es milder war. Es beherbergte Häftlinge wie der Anarchist Simón Radowitsky oder Cayetano Santos Godino, bekant als “el petiso orejudo” oder der Schriftsteller Ricardo Rojas. Wir besuchen den Hafen, den Paseo del Centenario, ein ausgezeichneter Aussichtspunkt wo sich das Denkmal von der Hundertjahrfeier von Ushuaia befindet und nachher das Haus Beban, ein wichtiges architektonische Erbe, das in Schweden erworben wurde und in Ushuaia zwischen 1911 und 1913 von Don Tomas Beban gebaut wurde. Es ist eine der hochstrebenden Gebäuden der Stadt.



Klassische Schifffahrt auf dem Beagle-Kanal

Frühstück im Hotel. Wir machen eine Fahrt auf dem Beagle-Kanal. Der Ausgangspunkt dieser Tour ist die Bucht Bahía de Ushuaia, gelegen an den Ufern der Stadt mit dem gleichen Namen, wir gelangen zum Kanal über den Paso Chico. Zu früheren Zeiten behauptete der Pastor Thomas Bridges, dass der Name der Bucht, also "Bahía de Ushuaia" soviel bedeute wie "Bucht des ruhigen Wassers" oder "Bucht die bis zum Westen reicht".

Der Beagle-Kanal, der sich südlich der Isla Grande de Tierra del Fuego befindet, ist ursprünglich durch einen Gletscher mit einer Fläche von 180 km entstanden. Er verbindet den Pazifischen mit dem Atlantischen Ozean. Auf seinen Namen wurde der Kanal vom Kapitän Fitz Roy getauft, im Gedenken an die Beagle-Schifffahrt zusammen mit dem Kapitänleutnant Murray, auf der sie den Kanal im Jahre 1830 entdeckten. Heute bildet er die geografische Grenze zwischen Argentinien und Chile.

In der Bucht von Ushuaia ebenso wie im Beagle-Kanal genießen wir eine Vielfalt von maritimen Seevögeln: Wir sichten Skúas, Albatrosse mit schwarzen Brauen, Cauquenes, Möwen, usw. Die Fahrt führt uns bis zum Leuchtturm Les Eclaireurs. Er besteht aus einem konischen Turm mit einer Höhe von 11 Metern und befindet sich 22,5 Metern über dem Meeresspiegel. Der Name des Leuchtturms bezieht sich auf die Funktion des Ortes, wo er sich befindet: Les Eclaireurs und den Namen vergab der Kapitän Luis Fernando Martiál.

Die Fahrt geht weiter in Richtung der Marinestation "Isla de los Lobos Marinos", wo wir Seehunde verschiedenster Art und außerdem Kormorane beobachten. Aus nächster Nähe können wir die Gewohnheiten dieser Meeressäuger beobachten. Weiter auf unserer Strecke fahren wir bis zur Insel "Isla de los Pajaros", der Ort, an dem sich Kolonien von Magellan-, und Imperial-Kormoranen niedergelassen haben. Wir genießen außerdem mehr als 20 verschiedene Arten von Seevögeln. Beide Inseln bilden die Halbinsel Bridges.

Optionaler Landgang auf den Bridges Inseln: Auf dieser Schifffahrt können Sie zusätzlich einen Landgang auf den Inseln machen, dort unternehmen wir ein Trekking von etwa einer halben Stunde Dauer, zusammen mit einem Führer auf den Wegen einer der beiden Bridges-Inseln. Unser Ziel sind die "Concheros Yámanas".



Klassische Schifffahrt auf dem Beagle-Kanal und Beobachten von Magellan-Pinguinen auf der Isla Martillo

Nach dem Frühstück brechen wir am morgen vom Hafen aus auf, um auf den eiskalten Gewässern des Beagle-Kanals zu fahren. Wir besuchen die "Isla de los Pájaros" (Vogelinsel), um dort die vielfältige maritime Tierfauna zu bestaunen. Angefangen bei Skúas, über unterschiedlichste Enten bis zu grauen Möwen. Auf der "Isla de los Lobos" sehen wir unterschiedliche Arten von Seehunden. Die "Isla de los Pájaros", sowie die "Isla de los Lobos" bilden die Halbinsel Bridges. Am Leuchtturm "Les Eclaireurs" können wir Imperial- und Roquero-Kormorane bewundern. An dieser Stelle versank im Jahre 1930 die SS Monte Cervantes. Unsere Schifffahrt geht weiter in Richtung Osten, wo wir die Häfen Puerto Almanza in Argentinien und Puerto Williams in Chile zu Gesicht bekommen. Dann gehen wir auf der Insel Martillo an Land, um Magellan- und Papúa-Pinguine zu beobachten. Auf der Rückreise nach Ushuaia können wir uns die Estancia Túnel und Remolino ansehen, welche die Wrackteile des Dampfschiffes Monte Sarmiento ausstellt, welches zu Beginn des 20. Jahrhunderts versank. Die Rückkehr zur Stadt ist sehr beeindruckend aufgrund der imposanten Präsenz der letzten Bergkette der Anden. Die Schifffahrt dauert etwa 4,5 Stunden.



Klassische Schifffahrt auf dem Beagle-Kanal und Besuch der Isla Martillo und der Estancia Harberton

Wir legen vom Kai des Hafens von Ushuaia ab und beginnen unsere Schifffahrt zum Beagle-Kanal über den Paso Chico. Wir gelangen bis zur "Isla de los Pájaros" und bis zur "Isla de los Lobos", hier können wir die Präsenz der zahlreichen Vögel, wie etwa verschiedenster Möwenarten, und hier heimischen Albatrossen bestaunen. Auch die Seehunde versetzen uns in Entzücken. Am Leuchtturm Faro Eclaireurs sichten wir Kormorane. Auf der weiteren Strecke unserer Schifffahrt lassen wir Puerto Almanza an unserer Linken an uns vorbei ziehen, ebenso die chilenische Militärbasis in Puerto Williams zu unserer Rechten. Wir gehen auf der Insel Martillo an Land und beobachten hier Magellan-Pinguine und einige seltene Papúa-Pinguine.

Weiter geht´s bis zur Estancia Harberton, wo wir von Bord gehen, um ihre Einrichtungen zu besichtigen, angefangen bei dem klassischen Hauptgebäude über die Scheune zur Schafschur und Werkstatt bis zum Museum, welches die wichtigsten Vogelarten und Seesäugetiere Südamerikas ausstellt (dies ist nicht im Programm enthalten und muss zusätzlich entrichtet werden). Wir kehren nach Ushuaia zurück und durchqueren auf unserem Weg Täler, Flüsse und Berge und kommen aus dem Staunen über die Geografie des Endes der Welt gar nicht mehr heraus. Torfmoore und Biberbauten werden wir dabei sicherlich auch zu Gesicht bekommen. Diese Landschaft zeichnet sich dadurch aus, dass es von Wäldern bestimmt wird und ebenso von den starken und kontinuierlichen patagonischen Winden, die oftmals für schiefen Wuchs sorgen. Bevor wir wieder in Ushuaia ankommen, fahren wir durch den Garibaldi-Pass, um von hier aus einen einzigartigen Ausblick auf die Seen Escondido und Fagnano zu genießen. Wenn es die Zeit zulässt, können wir auch auf einer Hundezucht-Station vorbeischauen. Dort werden sibirische Hunde gezüchtet, welche während der Ski-Saison häufig gebraucht werden.



Fagnano & Escondido-See

Frühstück im Hotel. Es geht nun nach dem See oder Lagune Escondido (versteckter See) in der Mitte der Anden in Tierra del Fuego, wo wir eine herrliche Landschaft besichtigen, mit Wäldern voller Ñires, Lengas und Täler die von den Torfmooren ergattert wurden, wie die Täler Carbajal, Las Cotorras und Tierra Mayor. Eine der interesantesten Attraktionen in der Reise ist der Paso Garibaldi, 500 M über dem Meeresspiegel wo die Anden sich mit den Seen mischen. Dort kann man die Gebirgskette durchkreuzen und genießt von einem wundervollen Ausblick auf die Seen Escondido und Fagnano.

Von hier aus steigen wir herab und auf der Küste vom See Escondido geht es durch das Hostel Petrel um nachher zu den Sägewerken anzukommen. Später steigen wir zum Norden herab zu einem anderen Wasserspiegel: der See Fagnano, eine der größten von Tierra del Fuego, 100 km lang und berühmt wegen des Sportfischen. Die Onas nannten es "El descanso del horizonte" (Das Ausruhen des Horizontes), sein Name stammt vom katholischen Priest Monseñor José Fagnano, der der erste Verwalter der Region war. Nachher erwartet uns eine Wanderung durch diesen herrlichen See und wir beobachten alle seine Wundern. Dann besuchen wir die Gemeinde von Tolhuin, die in Oktober 1972 auf den Küsten des Fagnano See gegründet wurde.



Allradabenteuer an den Seen Fagnano & Escondido

Frühstück im Hotel. Wir beginnen unser Allrad-Abenteuer bis zu den Seen von Tierra del Fuego: Fagnano und Escondido. Wir begeben uns ins Zentrum der Isla Grande de Tierra del Fuego, von hier aus können wir den Übergang von der Bergkette der Anden zum Ende des wilden Patagoniens erkennen. Wir halten am Winterzentrum Alto del Valle, um den Nachwuchs und das Training der sibirischen Schlittenhunde zu bestaunen. Weiter geht´s nach Norden, um die Bergkette der Anden am Paso Luis Garibaldi zu überqueren. Hier werden wir einen einzigartigen Ausblick auf die Seen Escondido und Fagnano genießen, dieser Weg verbindet den Fluss río Negro und die Estancias der Insel mit Ushuaia. Der besagte Bergpass ist die höchstgelegene Stelle mit etwa 460 Metern über dem Meeresspiegel. Wir nähern uns dem See Lago Escondido, um hier unser Lunchpaket zu uns zu nehmen bevor wir in die Geländewagen steigen und uns auf unebene Wege begeben. Der See Lago Escondido, der auch Laguna Escondida genannt wird, befindet sich inmitten eines Waldes mit Nadelbäumen und den Bäumen Coihues und Lengas. Wir bewundern die Arbeit der Biber an den Bäumen, die diese umstürzen und für den Bau ihrer Staudämme und Häuser benutzen, was zu Überschwemmungen im Wald führt. Wir dringen in den Wald ein auf den Wegen, die die Holzfäller schlagen, uns erwartet eine Schlammfahrt, die sich mit Sicherheit später auf den Geländewagen nachweisen lassen wird. Dann verändert sich unsere Umgebung: Wir verlassen den Waldweg und gelangen zum See Lago Fagnano und später geht´s weiter bis zum Zeltplatz, um uns dort ein wenig zu stärken und dann die Rückfahrt nach Ushuaia anzutreten.



Nacht-Beobachtung der Biber



Nationalpark Tierra del Fuego und Zug des Ende der Welt

Nachmittags gehen wir zum Nationalpark Tierra del Fuego, das der einzige Park ist mit Seeküste, da er auf den Küsten des Beagle-Kanal liegt. Wir fahren von Ushuaia aus und gehen durch den Tal des Fluss Pipo um den Eingang zu erreichen. Wir steigen im Zug des Ende der Welt ein, außerhalb vom Nationalpark Tierra del Fuego, von der Zentralstation bis zur Station Nationalpark Tierra del Fuego. Es ist eine ausgezeichnete Chance um die südliche Eisenbahn von Tierra del Fuego kennenzulernen, der eine der Routen durchfährt die früher von den tausenden von Häftlingen benutzt wurde die täglich in den Wäldern arbeiteten. Die Reise beginnt auf dem Damm die diese Häftlinge schon vor mehr als 100 Jahren gebaut haben, es geht dann durch den Cañadón del Toro, es steigt nachher einen Hang und fährt um den Fluss Pipo bis zur Station “La Cascada de la Macarena” (Wasserfall der Macarena), wo wir entweder zur Restaurierung eines Eingeborenenlager hinabsteigen oder die panoramische Aussicht von dem Anfang des Wasserfalles genießen können.

Das Pfiff vom Zug kündigt uns das es weitergeht zur Region vom subantarktischem Wald. Er schlängelt durch den Fluss Pipo und rändelt Zonen mit Turfmooren wo ein bekannter Moos wächst, der Sphagnum. Dann endet der Zug in der Station del Parque wo man uns erwartet um die Reise durch den Park fortzuführen. Der Nationalpark Tierra del Fuego wurde in 1960 gegründet und befindet sich in der Region der patagonischen Wäldern und der Anden. Es geht weiter Richtung Bahía Ensenada wo wir die Inseln Redonda und Estorbo sichten und gegenüber die schneebedeckten Bergen von der Gebirgskette Sampaio in Chile. Dann kommen wir zum Lago Roca und es geht weiter begleitet von Wäldern von Lengas und Ñires bis wir die Brücke des Flusses Lapataia erreichen, eine ideale Gegend um Trekking zu machen da es dort verschiedene Pfäden gibt, wie z. B. Paseo de la Isla, Lago Roca, Laguna Negra, usw.

Der Weg windet sich und geht um die Lagunen Verde und Negra, diese letzte ein Turfmoor, bis es im Damm der Castores mündet der uns dann nach Bahía Lapataia führt, in diesen Küsten sehen wir Enten, Spiegelgänse, Gelbschenkeln und verschiedene Arten von Seevögeln. Im Park sieht man Reste der Eingeborenen, die Yámanas, wie wie Muschelhaufen, das sind Anhäufungen von Muschelschalen und Schalen anderer Tiere die Teil der täglichen Ernährung waren.



Nationalpark Tierra del Fuego und Kanuabenteuer

Wir brechen von Ushuaia aus auf zur Bucht Ensenada, welche innerhalb des Nationalparks Tierra del Fuego liegt. Hier beginnt der Weg von etwa 7 Kilometern an der Küste entlang, der eine der interessantesten Zonen des Beagle-Kanals durchquert. Sie können Seevögel und Seesäuger beobachten. Wir kommen auf unserer Reise an archäologischen Ausgrabungsstätten vorbei, den berühmten Concheros, die von den Ureinwohnern Yámanas zeugen. Der Wald von Tierra del Fuego an den Küsten des Beagle-Kanals beherbergt schon fast ausgestorbene Spezies, wie etwa den Canelo und den Notro. Nach einigen Stunden kommen wir zum See Lago Roca. Hier essen wir ein typisches Asado (Grillfleisch) zum Mittagessen. Danach beginnen wir unser Abenteuer im Kanu und in "Duckies" und kommen auf dem Fluss río Lapataia voran. Wir fahren von der Quelle des Flusses aus los bis zur Einmündung in den Beagle-Kanal. Die Strecke von 5 km bewältigen wir in anderthalb Stunden. Auf der ersten Strecke, noch auf dem Kontinent, können wir Rotfüchse, Spechte, verschiedenste Schwäne, Kondore, Cauquenes und Macaes mit ihren schwimmenden Nestern bewundern. Sind wir erst einmal an der Halbinsel angelangt, bekommen wir Kormorane in dieser maritimen Gegend zu Gesicht. Unsere Reise endet in der Bucht Lapataia.



Nationalpark Tierra del Fuego und Schifffahrt auf dem Beagle-Kanal von der Bucht Lapataia aus

Frühstück im Hotel. Wir beginnen diesen Tag mit einer Reise zum Nationalpark Tierra del Fuego. Sind wir erst einmal an den Ausläufern des Berges Monte Susana angekommen, können wir die Spuren sehen, die die Häftlinge des Zuchthauses von Ushuaia hinterlassen haben. Wir kommen an den Schienen der südlichen Eisenbahn von Tierra del Fuego vorbei und gelangen ins Tal Valle del Río Pipo und danach in die Bucht Ensenada. Wir unternehmen eine kurze Wanderung um den See Lago Roca herum und gelangen bis zur Laguna Verde und Negra. Wir sehen die Staudämme, die die heimischen Biber ununterbrochen errichten und die leider dazu führen, dass der Nationalpark ständig zerstört wird. Die Bucht Lapataia ist der letzte Abschnitt unseres Besuches im Park. Im Hafen Puerto Arias gehen wir wieder an Bord, um zu den Gewässern des Beagle-Kanals zu fahren. Auf unserer Fahrt können wir die Isla Redonda und die Buchten Ensenada und Golondrina erspähen. Auf unserer Schifffahrt gelangen wir zur „Isla de los Lobos“, zur “Isla de los Pájaros”, zum Leuchtturm “Faro Eclarieurs“ und zur Estancia Túnel. Dann gehen wir im Hafen der Stadt von Bord



Trekking zum Gletscher Martial

Frühstück im Hotel.  Es handelt sich hierbei um eine der interessantesten Wanderungen auf der Insel. Der Gletscher Martial befindet sich auf einer Höhe von mehr als 1.000 Metern über dem Meeresspiegel und liegt sehr nah an der Stadt Ushuaia, gerade einmal 4 km entfernt. Er ist das größte Trinkwasserreservoir der Region Tierra del Fuego. Im Jahr 1883 gelangt eine Gruppe von französischen Entdeckern nach Ushuaia, einer von ihnen ist Luis Martial, auf ihn geht der Name des besagten Gletschers zurück. Den großen Vorteil, den dieser Gletscher bietet, ist, dass der Anstieg zu seinem Gipfel relativ leicht und zugänglich ist. Wir kommen auf einem Wanderweg voran, der sich bis zur Martial-Kette bergauf schlängelt. Von dort aus überwinden wir 1.100 Höhenmeter mit einem Sessellift (wenn er geöffnet ist) und beginnen einen weiteren Wanderweg bis wir zur Gipfelstation gelangen. Auf einer geringen Steigung geht´s bergauf bis wir in die steinige reine Bergzone vordringen. Die Sicht ist außergewöhnlich, typisch für eine Landschaft in der Hochebene der Berge. Man kann nicht nur die Stadt Ushuaia ausmachen, sondern auch den Beagle-Kanal und die Inseln Navarino und Hoste.



Schnee & Feuer: "Schneeteller" bis zur Schutzhütte Refugio del Hachero und Rückfahrt per Schlitten oder auf Schnee-Motorrädern

Wir lassen die Stadt zurück, um ins Tal Valle Tierra Mayor zu gelangen. Bevor wir diese neue Erfahrung machen, erklärt uns ein Führer, wie wir die "Schneeteller" benutzen müssen. Wir beginnen unsere nächtliche Winterwanderung durch das Gletschertal auf einem von Fackeln erleuchteten Weg, der uns in den Wald und zum Schluss zur Schutzhütte führt. Hier erwartet uns ein Koch mit Brochettes und einem Eintopf auf der Feuerstelle. Außerdem genießen wir leckere Weine und einen guten Kaffee. Für die Rückfahrt können wir wählen zwischen einer Schlittenfahrt, die von Schlittenhunden gezogen werden, und einer Schnee-Motorrad-Fahrt (snow cats). Für die zweite Wahl ist ein zusätzliches Entgelt zu entrichten.



Anden-Erfahrung mit "Schneetellern" bis zur Schutzhütte Refugio del Hachero, Seilwindenfahrt und Anstieg auf dem Eis

Wir brechen von Ushuaia aus auf ins Tal Valle de Tierra Mayor. Bevor wir diese neue Erfahrung machen, bringt uns ein Instruktor bei, wie wir die "Schneeteller" benutzen müssen.  Wir beginnen diese Wanderung, indem wir in den winterlichen Wald eindringen. Wir kommen zu Orten, zu denen wir nur mit Hilfe der Schneeteller gelangen, wie etwa zum eisigen Wasserfall Alvear. Von dort aus beginnen wir den Abstieg bis zum cañadón des Flusses Río Tierra Mayor. Von hier aus beginnen wir ein luftiges Abenteuer per Seilwinde. Drei Fahrten erwarten uns, wobei wir einen Wald aus Lengas und Ñires entdecken, bis wir in der Schutzhütte Refugio del Hachero ankommen. Dann haben wir bereits einzigartige Orte gesehen, auf einer Strecke von fast drei Stunden Dauer. Hier laden wir wieder unsere Akkus auf, nehmen eine heiße Schokolade zu uns, um dann ins Tal zurückzukehren. Um am Eis hochzuklettern, werden wir von einem erfahrenen Instruktor angeleitet, Wir werden natürliche und künstliche Wasserfälle sehen, all dies ist allerdings abhängig von der Wetterlage.