Hochland-Abenteuerroute:
Eine Reise zu den Schätzen Nordwest-Südamerikas
Wir unternehmen eine 14-tägige und 13-nächtige Reise durch die beeindruckendsten und kulturell reichsten Landschaften Argentiniens, Chiles und Boliviens. Wir beginnen unser Abenteuer in Salta, bekannt als "La Linda", eine Stadt, die die Schönheit ihrer Berge mit dem kolonialen Erbe verbindet. Von dort aus erkunden wir die Calchaquí-Täler, passieren Cafayate, berühmt für seine Weingüter und Felsformationen. Die "Travesía a las Nubes" führt uns durch atemberaubende Panoramen zu den Salinas Grandes und zum malerischen Purmamarca mit seinem emblematischen Cerro de los Siete Colores. Unsere Reise geht weiter in die faszinierende Atacama-Wüste in Chile, wo wir die geheimnisvollen Geysire del Tatio, die rätselhaften Hochlandlagunen, die beeindruckenden Piedras Rojas und die Laguna Chaxa entdecken, berühmt für ihre Flamingos und türkisfarbenen Gewässer.
Anschließend begeben wir uns nach Bolivien, wo uns der Salar de Uyuni erwartet, der größte Salzsee der Welt. Dort erkunden wir die Isla Incahuasi mit ihren riesigen Kakteen und die Orte Colchani und Uyuni, während wir uns von der weißen Unendlichkeit dieses einzigartigen Ortes verzaubern lassen. Unsere Route führt weiter durch die Wüste von Siloli mit ihren Felsformationen wie dem Baum der Steine und den Lagunen Kara, Kachi und Negra, umgeben von Vulkanen und schneebedeckten Bergen. In Potosí, einer der bedeutendsten Kolonialstädte Boliviens, besichtigen wir das Münzmuseum (Casa de la Moneda) und das Kloster Santa Teresa sowie den historischen Cerro Rico, bekannt für seine Silberminen, die während der spanischen Kolonialzeit von großer Bedeutung waren.
Schließlich erreichen wir Tupiza, ein weniger bekanntes, aber ebenso beeindruckendes Ziel, wo wir das Valle de los Machos und den Cañón del Inca, eine archäologisch bedeutende Stätte, erkunden. Die Reise endet mit einer Fahrt durch die Orte La Quiaca, Abra Pampa und Yavi, bevor wir San Salvador de Jujuy erreichen, ein Ort, der uns das Gefühl gibt, einige der spektakulärsten Landschaften der Erde erlebt zu haben. Dieser Reiseverlauf ist für diejenigen gedacht, die ein einzigartiges Erlebnis suchen und Natur, Abenteuer, Geschichte und Kultur in einer Tour erleben möchten, die drei faszinierende Länder verbindet und uns in die geografische und kulturelle Vielfalt Südamerikas eintauchen lässt.

| TAGE | 14 Tage - 13 Nächte |
||||||||||||||||||||||||||||||||
| TOURISTISCHE ZIELE | Salta, Atacama, Uyuni, Potosí, Jujuy |
||||||||||||||||||||||||||||||||
| INKLUSIVE TOUREN |
|
||||||||||||||||||||||||||||||||
| OPTIONALE TOUREN |
-------------------------------------------------------------------------- |
||||||||||||||||||||||||||||||||
| HOTELS |
|
||||||||||||||||||||||||||||||||
| INKLUSIVE LEISTUNGEN |
|
||||||||||||||||||||||||||||||||
| NICHT INKLUSIVE LEISTUNGEN |
|
14 Tage - 13 Nächte
Tag 1 - Salta, La Linda entdecken
Empfang und Transfer vom Flughafen Salta zum Hotel.

Unser Tour beginnt im schönen Park 9 de Julio, der uns wegen den bunten Blumenbetten und die Obstbäume die ihr Aroma in der Luft von Salta hinterlassen auffällt. Von dem Park aus sind wir von alten Gebäuden umgeben, wie das Rathaus, die Kathedrale, die Kirche San Francisco, das Kloster von San Bernardo de las Monjas Carmelitas, einer von den ältesten Gebäuden der Stadt, die Eingangstür des Klosters wurde von den Eingeborenen in 1762 aus Johannisbrotbaum gemeißelt; die alten Häuser vervollständigen die Altstadt, heutzutage sind sie großartige Monumente.
Wir fahren jetzt zum wichtigsten Berg der Stadt von Salta: der Berg San Bernardo. Bevor wir ihn erreichen spazieren wir durch den Strassen bis wir das Güemes- Denkmal erreichen. Güemes war ein argentinischer General, der bekannt war wegen seinen Idealen der Freiheit, Verachtung des Materialismus und seine Liebe zum Vaterland. Wir erreichen den Park San Martín, wo sich die Station von der Drahtseilbahn befindet, mit der wir die Spitze des Berges erreichen um jetzt von einer wunderbaren Aussicht auf die Stadt und ihre Umgebung zu genießen, dieses schönes Tal, umgeben von Bergen.
Dann geht es zu einem charmanten Ort, das der Favorite der Touristen ist wegen seiner herrlichen Naturattraktionen und verschiedene Aktivitäten die man dort treiben kann: die Villa San Lorenzo, wo sich die Schlucht befindet, ein großartiger Platz um dort den Tag zu verbringen am Ufer des Flusses und das leise Murmeln des Wassers zu genießen. Der Weg führt uns zwischen Gärten voller Blumen, Villas, Schlößer, alles umgeben von Hügeln und wo man Reiten, Trekking und auch ein Picknick machen kann. Danach kehren wir zur Stadt um, und bescuchen erst das Handwerkermarkt wo wir Erinnerungen dieser schönen Stadt kaufen können, wie zum Beispiel Silber- und Keramikgegenstände, rustikalische Stoffe aus Lamawolle, und Kusthandwerke aus Leder. Wenn Sie andere Ausflugsmöglichkeiten in Salta sehen möchten, klicken Sie hier: Touren in Salta.
Tag 2 - Calchaquí-Täler über Cafayate

Frühstück im Hotel. Unsere Reise geht weiter, von Cafayate aus zu den Valles Calchaquíes. Wir besuchen die Kathedrale von Nuestra Señora del Rosario die hervorsticht mit dem kunterbunten Bergen im Hintergerund und dann kennen wir die traditionellen Weinkellern kennen von dieser schönen Stadt zwischen Täler und Bergen von einem satten Grün. Es ist die wichtigste Stadt der Valles Calchaquíes, vor allem wegen dem Ziegenkäse und dem Wein Torrontés, weil es ein ideeller Platz ist mit einer Temperatur und Feuchtigkeit die sich eignet um diesen Typ von Traube von einem süßen und fruchtigen Geschmack zu entwickeln. Der Name von der Stadt stammt von einer alten Eingeborenensiedlung und bedeutet “Bestattung der Leiden”. Wir werden die Weine von einigen Weinkellern probieren. Es geht jetzt weiter zum Archäologischem Museum, wo sich verschiedene Sachen befinden die zu den Ureinwohner des Tales gehörten, dieses hat viele Forschungen, Ausgrabungen, Restaurierungen und Ausstellungen dieser Objekte verursacht.
Wir wundern uns als wir nach Quebrada de las Conchas in einer Zone von auffälligen und sonderbaren Formen eingehen, wo wir Formen wie die Garganta del Diablo, el Anfiteatro (das Amphitheater), ei n wundervoller Platz wo man das Echo von jedem Geräusch perfekt hören kann und wo viele Folklorefeste gemacht werden, der Obelisk, ein einsamer Felsen, die Castillos (Schlösser) von einem starken Rot die aussehen wie Schlösser vom Mittelalter, die Yesera (Gipsgrube) mit seinen Formationen vom hellen Sandstein, die Casa de los Loros (Papagaienhaus) wegen den Öffnungen in den Steinmauern wo viele Papagaien nisten währen dem Sommer, der Fraile (Mönch), der Sapo (Kröte) und die erstaunliche Garganta del Diablo von Salta mit Form von menschlicher Luftröhre, auch so benannt wegen der Farbe.
In Alemania (Deutschland), ein einsames Dörfchen, machen wir einen Stop, es it unmöglich sich diese Sicht zu verpassen, die alte Häuser zwischen den grünen Bergen, das verlassene Bahnhof und dabei können wir auch die schönen Kunsthandwerke sehen um uns villeicht ein Souvenir von diesem Dorf mitzunehmen. Wir bereiten uns jetzt vor um durch die Täler abzusteigen. Wir erreichen den Damm Cabra Corral, in der Nähe von Coronel Moldes, ein ideeller Platz um Wassersport zu treiben. Dann fahren wir durch Dörfer wo Landwirtschaft getrieben wird wie El Carril, wo sich viele Unternehmen von Tabaksammler befinden, wie auch Plantagen von Feigen-, Nuss- und Pfirsichbäumen befinden, auch La Merced mit ihren sauberen Strassen und grünen Flächen das das Dorf so malerisch macht und Cerrillos. Alle diese Dörfer gehören zu dem Tal von Lerma, die Sage von dort ist das es Schätze in den Minen gibt die man gefunden hätte und jetzt dort versteckt wären zwischen den Bergen. Nachher geht es weiter zur Stadt von Salta, entlang von in jeder Kurve wechselnden Landschaften mit hervorragenden Farben wie das Rot der Bergen, das Ocker von dem Grass, dem Grau der Steinen und das Grün der Kaktussen. Wir übernachten in Salta.
Tag 3 - Salinas Grandes - Purmamarca

Wir brechen auf, um die Salinas Grandes und Purmamarca zu besuchen. Die erste Ortschaft, die wir auf unserer Route durchqueren, ist Campo Quijano – ein ruhiger Ort, bekannt für den Staudamm Las Lomitas, von dem aus man herrliche Ausblicke auf die Felder und grünen Hügel sowie auf die Landschaft des Flusses Río Arenales in El Encón genießen kann. Es handelt sich um ein traditionelles Dorf im Valle de Lerma, das als Tor zur Puna gilt, durch das die Gleise des Zuges Tren a las Nubes (Zug in die Wolken) führen. Wir setzen unsere Fahrt fort, überqueren den Río Blanco, der von unberührter Natur umgeben ist, und erreichen die Quebrada del Toro, die sich bis Puerta Tastil erstreckt – eine kleine präkolumbianische Stadt, die im 14. Jahrhundert ihre Blütezeit erlebte und später auf mysteriöse Weise verschwand. In diesem Dorf erscheint der Río Blanco erneut und schlängelt sich entlang der Straße.
Die präkolumbianische Stadt Tastil gilt als das „Tor“ zur Quebrada de las Cuevas, wo wir die archäologischen Ruinen von Tastil finden können. Wir fahren weiter über den Abra Blanca, der sich auf 4.080 Meter über dem Meeresspiegel befindet, bis wir San Antonio de los Cobres erreichen – eine kleine Stadt auf etwa 4.000 Metern Höhe, berühmt für die Feier der Fiesta Nacional de la Pachamama (Fest der Mutter Erde) und als Höhepunkt der Fahrt mit dem Zug in die Wolken.
Wir folgen der Ruta 40 zu den Salinas Grandes, die sich bereits in der Provinz Jujuy befinden und durchschnittlich auf 3.450 Meter über dem Meeresspiegel liegen. Diese Salzebenen erstrecken sich über die Region der sogenannten Puna Jujeña. Ihr Ursprung geht auf eine Zeit zwischen 5 und 10 Millionen Jahren zurück, als das Becken dieses Salzsees mit Wasser bedeckt war, das aufgrund vulkanischer Aktivität eine große Menge an Salz enthielt. Nach und nach führte die Verdunstung dieses Wassers zur Entstehung dieses beeindruckenden Salzsees, der mit seinem hellen Weiß einen faszinierenden Kontrast zum blauen Himmel bildet. Wir fahren hinab über die Cuesta de Lipán und erreichen das Dorf Purmamarca, das am Fuß des Berges Cerro de los Siete Colores liegt.
Tag 4 - Purmamarca - San Pedro de Atacama
Frühstück im Hotel. Fahrt nach San Pedro de Atacama mit dem Bus über den Paso de Jama. Empfang an der Busstation und Transfer zum Hotel.
Tag 5 - Hochlandlagunen, Piedras Rojas & Laguna Chaxa

Wir werden die Altiplanic-Lagunen, Piedras Rojas und Laguna Chaxa kennenlernen und dabei die entlegensten und überwältigendsten Landschaften des chilenischen Altiplano erkunden, wo sich die Natur in intensiven Farben und überraschenden Kontrasten ausdrückt. Wir starten in San Pedro de Atacama und wagen uns in die Atacama‑Wüste, die trockenste der Welt, um einzigartige Ökosysteme und geologische Formationen zu entdecken, die wie von einem anderen Planeten wirken. Die Tour beginnt mit einem Besuch der Altiplanic-Lagunen, gelegen über 4.000 Meter über dem Meeresspiegel, wo das Wasser den Himmel in türkisfarbenen Tönen widerspiegelt und der Wind die Oberfläche in tiefem Schweigen streichelt. Diese Lagunen, umgeben von Bergen und Vulkanen, sind Lebensraum der Andenflamingos und anderer Arten, die sich an die extremen Bedingungen des Altiplano angepasst haben.
Auf der weiteren Fahrt erreichen wir Piedras Rojas, einen Ort von beeindruckender natürlicher Schönheit, geprägt von intensiv roten Felsformationen, die einen starken Kontrast zum Blau des Himmels und dem Weiß des Salzes bilden. Diese surreale Landschaft, geformt durch vulkanische Aktivität und Erosion, bietet eine perfekte Kulisse für Fotografie und zum Nachdenken. Schließlich endet der Tour in der Laguna Chaxa, gelegen im Salar de Atacama, wo saline Gewässer eine große Population von Flamingos und anderen Zugvögeln beherbergen. Die Landschaft mit ihren wechselnden Farben und ihrer ruhigen Atmosphäre lädt zur Reflexion und zum Staunen über die Majestät der Natur ein. Diese Tour beinhaltet Transport von und zum Hotel, einen zweisprachigen Guide und Eintrittsgebühren zu den Nationalparks, damit Reisende in die Schönheit und Gelassenheit des chilenischen Altiplano eintauchen können.
Tag 6 - Geysire del Tatio

Die Tour zu den Tatio-Geysiren von San Pedro de Atacama bietet ein einzigartiges Erlebnis im Herzen der trockensten Wüste der Welt, wo sich die Erde in Dampf und Hitze ausdrückt. Nur 90 km von San Pedro de Atacama entfernt liegt das geothermische Feld der Tatio-Geysire auf 4.320 Metern über dem Meeresspiegel und beeindruckt mit über 80 aktiven Geysiren, die bei Sonnenaufgang Dampfsäulen in die Luft schießen — ein besonders beeindruckendes Naturschauspiel zwischen 6:00 und 7:00 Uhr morgens, wenn die Kombination aus extremer Kälte und heißem Dampf eine magische Atmosphäre schafft. Die Exkursion beginnt sehr früh mit der Abholung vom Hotel, um rechtzeitig anzukommen und das Spektakel zu erleben. Vor Ort können Besucher zwischen den Geysiren spazieren gehen und Fumarolen, kochende Schlammpools und einzigartige geothermische Formationen beobachten, während sie von einem zweisprachigen Führer Erklärungen zur Geologie und Geschichte des Ortes erhalten. Anschließend wird im Parkbereich ein Frühstück serviert, um neue Energie zu tanken, bevor das Abenteuer weitergeht nach Machuca, einem kleinen, malerischen Andendorf mit traditioneller Architektur und privilegierter Naturlandschaft. Schließlich endet die Tour mit der Rückkehr nach San Pedro de Atacama — mit der Freude, eines der beeindruckendsten geothermischen Phänomene der Welt erlebt zu haben. Die Tour beinhaltet den Transport vom und zum Hotel, einen zweisprachigen Führer und Frühstück, jedoch ist der Eintritt in den Geothermalpark nicht inbegriffen. Es wird empfohlen, warme Kleidung, bequeme Wanderschuhe, Hut, Handschuhe, Sonnenbrille, Sonnencreme und Wasser mitzubringen, um dieses unvergessliche Erlebnis voll zu genießen.
Tag 7 - Hochlandlagunen: Verde & Blanca, Wüste von Salvador Dalí, Thermalquellen von Pulques, Laguna Colorada & Sol de Mañana - Huayllajara

Abfahrt von San Pedro de Atacama in Richtung Grenze. Nach Erledigung der Grenzformalitäten geht es weiter nach Bolivien, um die Reise durch die beeindruckenden Landschaften des Anden-Altiplanos zu beginnen, die von Vulkanen, weiten Ebenen und Formationen von außergewöhnlicher natürlicher Schönheit geprägt sind. Die ersten Besichtigungen führen zur Laguna Blanca und Laguna Verde, die am Fuße des majestätischen Vulkans Licancabur liegen. Ihre Gewässer mit intensiven weißen und smaragdgrünen Farbtönen schaffen eine einzigartige Szenerie, besonders wenn der Wind die grüne Farbe der Lagune verstärkt. Anschließend Besuch der Dalí-Wüste, die aufgrund ihrer verstreuten Felsformationen, die an eine surrealistische Landschaft erinnern, so genannt wird. Es ist eine weite und stille Umgebung, in der Formen und Farben wie aus einem Gemälde wirken.
Die Route führt weiter nach Polques (Thermalquellen), wo man ein Bad in den natürlichen Warmwasserbecken genießen kann, umgeben von einer vulkanischen Landschaft. Währenddessen wird das Mittagessen inmitten dieser Altiplano-Kulisse zubereitet. Danach Besuch der Geysire „Sol de Mañana“, dem höchsten Punkt der Route auf etwa 5.000 Metern über dem Meeresspiegel. Dort kann man Fumarolen, blubbernde Schlammtümpel und intensive geothermische Aktivität beobachten, die die starke vulkanische Energie der Region widerspiegelt. Später erreicht man die beeindruckende Laguna Colorada, berühmt für die rötliche Färbung ihres Wassers aufgrund von Algen und mineralischen Sedimenten. Sie ist außerdem Lebensraum zahlreicher Kolonien andiner Flamingos, die einen wunderschönen Kontrast zur Landschaft bilden. Schließlich Übernachtung in der Region Huayllajara, einer kleinen Gemeinde in der Nähe der Lagune, wo man umgeben von der Weite und Stille des bolivianischen Altiplanos entspannen kann.
Tag 8 - Wüste von Siloli, Baum der Steine, Lagunen Kara, Kachi & Negra, Dörfer Julaca & Alota & Sonnenuntergang am Salar de Uyuni

Nach dem Frühstück Abfahrt von Huayllajara in Richtung Siloli-Wüste, einer weiten Hochlandregion, die durch ihre trockenen Landschaften, endlosen Ebenen und Felsformationen geprägt ist, die über Tausende von Jahren durch Winderosion geformt wurden. Diese Umgebung, von großer landschaftlicher Schönheit und starker Abgeschiedenheit, spiegelt die rohe Kraft der Natur wider. Dort besuchen wir den berühmten Steinbaum, eine einzigartige natürliche Formation, die vom Wind geformt wurde und aufgrund ihrer Silhouette einem einsamen Baum mitten in der Wüste ähnelt. Sie ist eines der bekanntesten und meistfotografierten Wahrzeichen des bolivianischen Altiplanos. Die Route setzt sich fort zu den Kara- und Kachi-Lagunen, kleinen andinen Lagunen mit ruhigem Wasser, umgeben von weiten offenen Landschaften und natürlichem Lebensraum verschiedener Vogelarten, wo man die Weite und Stille der Region voll genießen kann.
Anschließend geht es zur Laguna Turquiri, auch bekannt als Schwarze Lagune, bekannt für die dunkle Farbe ihres Wassers und die Vielfalt ihrer hochandinen Tierwelt, darunter die schwarze Andenente und andere an die extremen Bedingungen des Altiplanos angepasste Vogelarten. Später führt die Strecke durch die Dörfer Julaca und Alota, kleine ländliche Gemeinden, die hauptsächlich der Landwirtschaft und Viehzucht gewidmet sind und Einblicke in das tägliche Leben in dieser abgelegenen Region Boliviens bieten. Schließlich Ankunft im Gebiet von Candelaria, wo die Unterkunft vorgesehen ist. Am Ende des Tages besuchen wir das Salar de Uyuni, die größte Salzwüste der Welt und eine der beeindruckendsten Landschaften Südamerikas, um den Sonnenuntergang zu genießen, wenn sich die Farben des Himmels auf der weißen Oberfläche spiegeln und ein einzigartiges Naturschauspiel entsteht. Anschließend Rückkehr zur Unterkunft.
Wichtiger Hinweis: Regenzeit
Während der Regenzeit (in der Regel zwischen Januar und April) kann sich im Salar eine beträchtliche Menge Wasser ansammeln, wodurch die Landschaft in einen spektakulären „Spiegeleffekt“ verwandelt wird, was jedoch den Zugang zu bestimmten Gebieten und Unterkünften in der Nähe erschweren kann. Falls die Wetterbedingungen den Zugang zu Candelaria verhindern, wird die Unterkunft nach Uyuni oder Colchani verlegt, Orte in der Nähe des Salars mit besserer Hotelinfrastruktur. Diese Entscheidung wird stets unter Berücksichtigung der Sicherheit der Passagiere und des reibungslosen Ablaufs des Programms getroffen, ohne die geplanten Besichtigungen zu beeinträchtigen.
Tag 9 - Salar de Uyuni, Isla Incahuasi, Colchani & Uyuni - Ankunft in Potosí

An diesem Tag überqueren Sie das riesige Salar de Uyuni (3.650 m über dem Meeresspiegel), die größte Salzwüste der Welt, mit einer Fläche von etwa 12.000 km². Diese außergewöhnliche weiße Landschaft erstreckt sich bis zum Horizont und vermittelt ein einzigartiges Gefühl von Unendlichkeit. Während der Fahrt können Sie den Sonnenaufgang über dem Salar bewundern, einen besonderen Moment, in dem das Licht die Farben des Himmels verändert und zu bestimmten Jahreszeiten der berühmte Spiegeleffekt entsteht. Von verschiedenen Punkten des Salars aus ist der imposante Vulkan Tunupa am Horizont zu sehen, der eine spektakuläre landschaftliche Kulisse bietet. Der Salar besteht aus mehreren übereinander liegenden Salzschichten, mit Stärken zwischen 2 und 10 Metern und einer geschätzten Tiefe von 120 Metern. Neben seiner natürlichen Schönheit ist er eines der weltweit größten Mineralvorkommen, darunter Lithium, Magnesium, Kalium und Borsäure.
Während der Überquerung werden einige der Inseln besucht, die inmitten der weißen Ebene aufragen, wobei die bedeutendste die Insel Incahuasi ist, die aus vulkanischem Gestein besteht und mit riesigen, jahrhundertealten Kakteen bedeckt ist. Von dort aus bietet sich ein unvergleichlicher Panoramablick über den Salar. In der Umgebung sind auch die sogenannten Ojos de Agua zu sehen, kleine Quellen, die aus dem Inneren des Salars sprudeln und als natürliche Lüftungsöffnungen dienen. Nach dem Verlassen des Salars erfolgt ein Besuch von Colchani, einem kleinen Dorf, in dem Salz handwerklich verarbeitet wird. Hier ist es möglich, die traditionelle Gewinnungsmethode kennenzulernen und Kunsthandwerk aus Salz sowie Textilien aus Alpaka- und Lamaswolle zu finden. Schließlich beinhaltet die Tour den Zugfriedhof, eine historische Stätte, auf der alte Lokomotiven und Waggons aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert ruhen – Überreste der Blütezeit der Eisenbahn- und Bergbauaktivitäten der Region. Anschließend Ankunft im Zentrum von Uyuni und Weiterfahrt nach Süden in Richtung Tupiza.
Hinweis: Während der Regenzeit (ungefähr von Januar bis April) ist es bei Hochwasser nicht möglich, die Insel Incahuasi zu besuchen, da sie vollständig von Wasser umgeben und isoliert ist.
Wir fahren von der Busstation in Uyuni nach Potosí. Empfang an der Busstation von Potosí und Transfer zum Hotel.
Tag 10 - Potosí entdecken: Casa de la Moneda & Kloster Santa Teresa

Frühstück im Hotel. Wir machen eine Stadtrundfahrt durch Potosí, eine Stadt, die von der UNESCO zum WELTKULTURERBE erklärt wurde. Im 17. Jahrhundert wurde sie von Karl V. von Spanien zur Kaiserlichen Villa Karls V. ernannt. Ihr Wachstum verlief ungeplant, und im 17. Jahrhundert galt sie als eine der drei wichtigsten Städte der Welt, neben Paris und London.
Wir besuchen die Kirchen San Lorenzo und San Francisco, erbaut zwischen 1728 und 1744 im mestizischen Barockstil, um ihre wunderschöne und beeindruckende Fassade sowie das Museum zu bewundern. Außerdem besichtigen wir den Compañía-Turm, den Cobija-Bogen, das Haus der Münze, das Museum des Klosters Santa Teresa und den Kunsthandwerksmarkt im kolonialen Viertel. Die Casa de la Moneda ist das bedeutendste koloniale Gebäude in ganz Südamerika, gebaut zwischen 1750 und 1773, und diente der Verarbeitung von Mineralien während der Kolonialzeit.
Das Kloster Santa Teresa stammt aus dem Jahr 1691 und beherbergt eine bedeutende Sammlung religiöser Gemälde und wertvoller Gegenstände. Die Gärten mit zahlreichen Blumen unterstreichen die Schönheit der kolonialen Innenhöfe mit ihren Rundbögen. Die Nonnen, die das Kloster bewohnen, stellen Marzipansüßigkeiten her – eine Tradition, die seit der Kolonialzeit bis heute gepflegt wird.
Tag 11 - Koloniale Hacienda Cayara

Wir besuchen das am besten erhaltene koloniale Herrenhaus Boliviens. Es liegt 20 km von Potosí entfernt und bewahrt in seinen alten Räumen original koloniale Möbel. Nur 30 Kilometer von der Stadt Potosí entfernt, in einem ruhigen Tal, das von den Anden umgeben ist, befindet sich die Hacienda Cayara, eines der ältesten Anwesen Boliviens, mit einer Geschichte, die bis ins Jahr 1557 zurückreicht. Dieses koloniale Haus, das während des Höhepunkts des Vizekönigreichs erbaut wurde, bietet den Besuchern ein authentisches Erlebnis, das Erbe, Geschichte und Natur vereint. Seine Adobe-Wände, Holzbalken und antiken Möbel bewahren den Geist vergangener Zeiten. Das kleine Museum der Hacienda beherbergt Originaldokumente, koloniale Gegenstände und archäologische Stücke, die Jahrhunderte der Geschichte erzählen. Die gepflegten Gärten, die private Kapelle und die ländlichen Landschaften rundherum laden zum Ausruhen, Nachdenken und zur Verbindung mit der andinen Essenz ein. Am Morgen fahren wir von Potosí zur Hacienda Cayara. Auf dem Weg sehen wir die Teufelshöhle, ein Ort voller Potosí-Legenden. Ankunft in der Hacienda und Besichtigung der kolonialen Zimmer, Bibliothek, Salons, Gänge, Kapelle usw. Mittagessen in der Hacienda, Spaziergang durch die Gärten, Obstgärten, Molkerei usw. Rückfahrt nach Potosí.
Tag 12 - Laguna de Tarapaya: Ojo del Inca & Kolonialminen
Laguna de Tarapaya: Ojo del Inca

Wir brechen am Morgen auf, um die Tarapaya-Lagune zu besuchen. Nur 20 Kilometer von der Stadt Potosí entfernt, in einer ruhigen Berglandschaft, befindet sich die Tarapaya-Lagune, auch bekannt als das Bad der Inka. Diese natürliche Thermalquelle ist seit vorspanischer Zeit für ihre heilenden Eigenschaften und ihre landschaftliche Schönheit geschätzt. Gespeist von unterirdischen Quellen, behält die Lagune das ganze Jahr über eine warme Temperatur und ist somit ein idealer Ort zur Entspannung nach dem Besuch der Höhenlage von Potosí. Der Überlieferung nach kamen sogar die Inka-Adligen hierher, um sich auszuruhen und zu reinigen. Umgeben von Natur und sanften Hügeln bietet die Tarapaya-Lagune ein einzigartiges Erlebnis: ein Thermalbad im Freien an einem Ort voller Geschichte und andinischem Mystizismus.
Kolonialminen: Cerro Rico

Wir begeben uns zu den Kolonialminen und besuchen den Bergbaumarkt. Wir werden in die Mine eintreten, wo man die verschiedenen Bräuche der Bergleute sehen und die verschiedenen Mineralien beobachten kann. Entdecke das historische und menschliche Erbe des legendären Cerro Rico de Potosí, Symbol des Bergbau-Booms in der Kolonialzeit. Diese geführte Tour erlaubt es dir, aktive Minen zu betreten, in denen noch heute Mineralien abgebaut werden, und die harten Arbeitsbedingungen kennenzulernen, die seit dem 16. Jahrhundert fortbestehen. Auf dem Weg wirst du einen traditionellen Bergbau-Markt besuchen, wo die Arbeiter ihre täglichen Vorräte kaufen, und du wirst mit Helm, Taschenlampe und Schutzkleidung ausgerüstet, um in den Bauch des Berges hinabzusteigen. Innerhalb der Mine beobachtest du enge Tunnel, Gleise und die synkretistischen Rituale, die die Bergleute lebendig halten, wie Opfergaben an „El Tío“, den Schutzgeist der Galerien. Eine intensive, authentische und bewegende Erfahrung, die es ermöglicht, die Geschichte kolonialer Reichtümer und die aktuelle Realität der bolivianischen Bergleute zu verstehen.
Tag 13 - Von Potosí nach Tupiza: Valle de los Machos & Cañón del Inca
Frühstück im Hotel. Transfer von Potosí nach Uyuni und Weiterfahrt nach Tupiza, Ankunft gegen Mittag.

Am Nachmittag machen wir uns auf den Weg, um eine faszinierende Kombination aus mehrfarbigen Felsformationen, Flüssen, Tälern, Schluchten und Canyons zu erkunden. Das erste Ziel ist die Palala-Schlucht mit beeindruckenden unregelmäßigen Formationen, die im Laufe der Jahre durch Erosion geformt wurden. Wir fahren weiter nach Tambillo, durchqueren üppige Weiden und folgen dem Fluss stromaufwärts bis Monterrico und Charahota, wo man große, erodierte Sandsteinfelsen, Abschnitte mit Wildblumen und Vogelschwärme beobachten kann. Außerdem besuchen wir „La Poronga“, ein eigenartiges natürliches Monument in phallischer Form, etwa 50 Meter hoch.
Wir kehren nach Tupiza zurück, um dann nach Süden zur Palmira-Schlucht zu fahren, einer Region mit Canyons und Abhängen mit roten Lehmböden und steilen Bergen. Hier befindet sich das Teufelstor, eine Felsformation, die laut lokaler Legende entstand, als der Teufel einen Felsen spaltete, als er während des Karnevals mit einer Cholita floh. Weiter nördlich erreichen wir das Tal der Männlichen, auf 3.071 Metern Höhe gelegen, mit kuriosen windgeformten Felsformationen, die für ihr phallisches Aussehen bekannt sind. Wir beenden die Tour im imposanten Inka-Canyon, einer majestätischen natürlichen Schlucht.
Tag 14 - Von Tupiza nach Villazón: La Quiaca & Yavi - Rückkehr nach Jujuy
Frühstück im Hotel. Transfer von Tupiza nach Villazón. Grenzübertritt nach La Quiaca.

Im äußersten Norden Argentiniens befinden sich uralte Gebiete, die die Legenden eines alten Markgrafentums bewahren. Es liegt in einer grünen Oase im Hochland von Jujuy, direkt an der Grenze zu unserem Bruderland Bolivien und auf dem Weg nach Cuzco – eine Mischung aus Tradition, Landschaften und Handel. Wir überqueren die internationale Brücke, um von Villazón nach La Quiaca auf argentinisches Gebiet zurückzukehren.
La Quiaca liegt an der Grenze zu Bolivien. Anfang des 20. Jahrhunderts erreichte die Eisenbahn die Grenze von der Puna aus, wo ein Endbahnhof und ein Viadukt mit drei Bögen über den Fluss La Quiaca gebaut wurden. Im Laufe der Zeit entwickelte sich La Quiaca weiter und wurde ab der Mitte des 20. Jahrhunderts bedeutender. Es ist ein Ort mit ständigem Durchgang von Bewohnern des Andenhochlands, erkennbar an ihrer typischen Puna-Kleidung. In der Nähe von La Quiaca liegt eine weitere bedeutende Stadt Nordwestargentiniens: Yavi, reich an Geschichte. Wir fahren nach Yavi (Markgrafschaft Tojo), 16 km von La Quiaca entfernt, bekannt für ihre historische Kirche mit einem schönen, handgeschnitzten und mit Gold verzierten Altar. Das Museum im Haus des Markgrafen und die alte Mühle spiegeln die Überreste dieses alten Markgrafentums wider.
Dann besuchen wir Abra Pampa, das von den Einheimischen – meist syrischer Abstammung – „das argentinische Sibirien“ genannt wird. Dort lernen wir die Gemeinschaft der indigenen Frauen der Puna kennen. Wir fahren weiter durch Tres Cruces, über die „Teufelsrippe“, und weiter nach Humahuaca. In Humahuaca, auf 2.600 m Höhe, besuchen wir das Unabhängigkeitsdenkmal und den Hauptplatz. Dann geht es weiter nach Huacalera, Uquía (mit Gemälden von Engeln mit Arkebusen der Cuzco-Schule), die Posta de Hornillos und durch Tilcara, wo wir den letzten Teil der Quebrada de Humahuaca durchqueren. Wir lassen die Dörfer Purmamarca, Tumbaya, Volcán, Lozano und Yala hinter uns. Schließlich erreichen wir San Salvador de Jujuy.
Frühstück im Hotel. Transfer zum internationalen Flughafen Gobernador Horacio Guzmán in der Stadt San Salvador de Jujuy. Ende unserer Leistungen.



