ROUTE 40 PATAGONIEN

Diese ungewöhnliche Reise durch die Route 40 -Strecke Patagonien- ist ein Bahnbrecher, weil man dabei die klassischen Ziele besucht, wie Los Antiguos, Cueva de Las Manos (Höhle der Hände), Chaltén und Calafate, aber auch Ziele die nicht unbedingt konventionelle Touristenziele sind, das war der Ziel von Argentinian Explorer bei der Fertigung dieser Route. Wir fahren zum Pass Roballos und Monte Zeballos, zu den Seen Posadas und Pueyrredón und besuchen eine der unberührten Attraktionen von Patagonien: Nationalpark Perito Moreno, wo wir uns in einer Farm auf dem Ufer des See Belgrano beherbergen.

Route 40 Patagonien in 14 Tagen

14 Tage - 13 Nächte

Das Programm durch die Route 40-Patagonien- ist der vollständigste und originelle. Es ist ein originales Reiseprogramm das Argentinian Explorer selbst ausgelegt hat, wobei wir das Klassische kennenlernen, aber auch zum Nationalpark Perito Moreno fahren und uns am Ufer vom See Belgrano beherbergen, eine unberührte Gegend, wo ein massenhaftes Tourismus nicht ankommt.

Route 40 Patagonien in 14 Tagen

14 Tage - 13 Nächte

  • Unterkunft im Doppelzimmer mit Frühstück je nach der gewählten Hotelkategorie
  • Privattransfer in der Reiseroute beschrieben
  • Private Touren in der Reiseroute detailliert (außer optional)
  • Bilingual Englisch Spanisch Reiseführer
  • Notfallservice 24 Stunden
  • Permanente Koordination

Tag 1 - El Calafate

Willkommen in Argentinien. Ankunft am Flughafen von Ezeiza, Buenos Aires. Transfer zum Flughafen von Buenos Aires. Empfang am Flughafen Calafate und Transfer zum Hotel.

Tag 2 - Besuch des Gletschers Perito Moreno

Früh morgens brechen wir auf, um den berühmtesten Gletscher der Welt kennenzulernen. Im Jahr 1981 von der UNESCO unter Schutz gestellt, gilt er als einzigartig aufgrund von verschiedenen Eigenschaften: Die kontinuierliche Vorwärtsbewegung, seine einfache Zugänglichkeit, sei es von den Aussichtspunkten aus oder aber aufgrund der guten Wandermöglichkeit auf ihm. Seinen Namen erhielt der Gletscher zu Ehren des großen Entdeckers Patagoniens Perito Francisco Moreno.

Wir umrunden den Lago Argentino an seinem südlichen Rand, dann kreuzen wir auf den Flüssen Centinela und Mitre während wir die herrlichen Voranden entdecken. Wir kommen zum Arm Brazo Rico und gelangen von hier aus in den Gletschernationalpark. Während wir den Lago Rico umrunden, kommen zunächst einzelne Eisblöcke in Sichtweite bis wir einen kompletten Panorama-Blick auf diesen Gletscherkoloss erhalten. Wenn es die klimatischen Bedingungen zulassen, genießen wir das Privileg, einem einzigartigen Phänomen des argentinischen Patagoniens beiwohnen zu können: Den Abbrüchen von der südlichen Wand, große Eisblöcke fallen mit einem Ohren betäubenden Getöse in den Kanal, welcher seinen Namen daher erhält, da sich hier die Eisblöcke ansammeln oder aber im Arm Brazo Rico.  Wir können den Gletscher von verschiedenen Aussichtspunkten aus besser kennenlernen, wir gehen auf den Laufstegen entlang und informieren uns gleichzeitig über die Geschichte des Gletschers, seine Besonderheiten und seine Umgebung. Am nachmittag kehren wir ins Hotel zurück.

Bitte beachten Sie folgendes: Es handelt sich um einen Gletscher, der sich kontinuierlich voran bewegt, im Gegensatz zur großen Mehrheit dieser Kolosse, die sich zurückbilden. Während seines Anwachsens trifft er auf die kalten Gewässer des Arms Brazo Rico, die vom Lago Argentino stammen. Dies bewirkt, dass sich ein Druck auf dem Eis aufbaut, denn der Wasserpegel des Sees steigt an. Es bildet sich dadurch ein Tunnel von fast 45 Metern, durch den das Wasser des Arms Brazo Rico in den See fließt. Die kontinuierliche Erosion, die das Wasser verursacht, führt dazu, dass das Gewölbe einstürzt; ein fantastisches Spektakel.

Schifffahrt auf dem See Lago Rico (nautische Safari)

Wir brechen vom Hafen "Bajo de las Sombras" aus auf, um unsere Schifffahrt zu beginnen. Wir kommen zu den Laufstegen des Gletschers Perito Moreno, wo wir uns etwa eine Stunde lang aufhalten werden. Wir können sehr gut die südliche Seite des Gletschers sehen. Der Arm "Brazo Rico" ebenso wie der südliche Arm des Sees Lago Argentino werden vom Gletscher Perito Moreno in Staudämme verwandelt. Wir fahren auf dem See Lago Rico entlang und genießen dabei die beeindruckende südliche Wand des Gletschers, die sich direkt vor uns 60 Meter hoch empor hebt. Wir nähern uns bis auf 200 Meter dem Zusammenfluss dieses Eiskolosses mit der Magallanes-Halbinsel an, um dann ungefähr 3km an der südlichen Wand weiter zu fahren.

Dieses ist die Hauptattraktion und wohl der Moment, auf den die Besucher am sehnlichsten gewartet haben: Die Abbrüche der enormen Eisblöcke während der Sommermonate in Harmonie mit typischen Formationen wie etwa Gruben, Rissen und den wunderschönen bläulichen Tönen des Eises. Wir nutzen die Gelegenheit, um Fotos zu schießen und einen emotionalen Moment zu genießen.

Tag 3 - Schifffahrt in der Nähe des Gletschers Upsala in Richtung Estancia Cristina

Frühstück im Hotel. Wir verbringen den ganzen Tag auf der Estancia Cristina. Wir brechen am morgen von Punta Bandera aus per Schiff in Richtung Estancia auf. Während unserer Schifffahrt kommen wir an riesigen Eisblöcken und der unbeschreiblichen Landschaft der westlichen Seite des Gletschers Upsala vorbei, wir nehmen Kurs auf den Kanal Cristina und fahren ihn hinab bis zur gleichnamigen Estancia. Wir besuchen das Museum Costumbrista, eine alte Scheune, die früher zur Schafschur genutzt wurde. Dann setzen wir unsere Patagonien-Rundfahrt fort, diesmal in Allradfahrzeugen auf bergigen Wegen bis wir zum Zeltplatz des Kontinentaleises gelangen. Von hier aus starten wir eine kurze Wanderung, der Boden ist von der Bewegung der Gletscher zerfurcht. Danach geht´s weiter bis der Cañadón de los Fósiles vor uns erscheint, ein Reservoir von Resten maritimer Fossilien. Es handelt sich um ein sehr bedeutsames Tal innerhalb des Gletschernationalparks, welches Spuren von Tieren beherbergt, welche erst jetzt entdeckt werden können, aufgrund der Bewegungen der Gletscher. Wir essen zu mittag und kehren zurück zum Hauptgebäude der Estancia, um die Rückreise anzutreten.

Beachten Sie bitte folgendes: Dieses Programm ist nicht geeignet für Kinder unter 12 Jahren, eine gewisse Fitness wird hier bereits vorausgesetzt und die Wege führen über unebenes Terrain.

Tag 4 - Der versteinerte Wald La Leona - El Chaltén

Frühstück im Hotel. Wir gehen von El Calafate nach El Chaltén.

Frühstück im Hotel. Wir brechen am morgen auf, um den ganzen Tag in einer Gegend zu verbringen, die durch Steppe geprägt wird. Wir unternehmen abenteuerliche Aktivitäten unter freiem Himmel und entdecken neue Orte. Wir fahren zunächst auf der Landstraße 5 in Richtung Osten um dann die mythische Landstraße 40 zu nehmen. Während der Fahrt haben wir herrliche Ausblicke auf den See Lago Argentino, den Fluss Río Santa Cruz, La Leona und sein attraktives Tal. Im Hintergrund bestaunen wir die Bergkette der Anden und die Bergspitzen des Fitz Roy. Wir halten für einige Minuten im Hotel La Leona, welches als historischer Ort gilt und fahren dann weiter in Richtung Westen. Wir halten uns immer am südlichen Rand des Sees Lago Viedma und gelangen dann zur Bergfaltung "Cerro Los Hornos".

Gegen Mittag kommen wir am Fuße des gleichnamigen Berges an, hier endet die Straße. Hier senkt sich die Landschaft extrem ab, dies ist der Ort, wo wir die versteinerten Baumstämme sehen können und wo wir unser Trekking beginnen, um diese zu erkunden. Wir werden Zeit zum Mittagessen haben. Während unserer Wanderung treffen wir auf eine bedeutende Anzahl von versteinerten Bäumen, einige von ihnen haben einen Durchmesser von bis zu 1,20 Metern. Uns wird schlagartig klar, wie verschieden die klimatischen Bedingungen vor Millionen von Jahren gewesen sein müssen, um eine so reichhaltige und vielfältige Flora auszubilden. Unter Umständen können wir auch fossile Überreste von Dinosauriern entdecken. Diese Zone ist

von Steppe geprägt, mit trockenem und im Allgemeinen sehr heißem Klima. Nachdem wir uns lang genug an diesem Ort aufgehalten haben, kehren wir ins Hotel zurück.

Beachten Sie bitte folgendes: Dieses Programm wird ab Beginn des Monats Oktober angeboten, allerdings nur dann, wenn es die Witterungsbedingungen zulassen. Die Wanderung ist von mittlerem Schwierigkeitsgrad, wozu man eine gute Physis mitbringen sollte. Minderjährige bis zu sechs Jahren können an diesem Programm nicht teilnehmen.

Tag 5 - Trekking zum Berg Fitz Roy: Laguna de los Tres & Trekking zur Laguna Capri

Trekking zum Berg Fitz Roy: Laguna de los Tres

Freier Tag zum Ausruhen oder einige Wandern zu tun. Abhängig von den physikalischen Bedingungen empfehlen wir Ihnen, machen die Wanderung auf der Basis des Cerro Fitz Roy, der drei Lagune (moderate, 8 Stunden) oder die Wanderung zur Laguna Capri (einfach, 4 Stunden)

Trekking zum Berg Fitz Roy: Laguna de los Tres

Frühstück in der gewählten Unterkunft. Der Tag in El Chaltén steht zur freien Verfügung. Wir empfehlen, das wichtigste Trekking des gesamten Gletschernationalparks zu buchen. Der Weg ist sehr gut ausgeschildert. Zum ersten Aussichtspunkt auf den Gletscher Piedras Blancas gelangt man nach fast zwei Stunden Wanderung durch das Tal Valle del Río Blanco und durch die einzigartigen Wälder aus Nothofagus-Bäumen. Noch ein Stück weiter und wir kommen zum Zeltplatz Poincenot und schließlich zum Río Blanco. Von hier aus müssen wir eine nicht unbedeutende Steigung überwinden: 400 Meter geht es bergauf bis zur Basis des Berges Fitz Roy: Laguna de los Tres.

Der Weg endet am Gebirgskamm einer Gletschermoräne. Wir können hier eine hervorragende Sicht auf die besagte Lagune genießen, zusammen mit seinem Gletscher und der klassischen Profilansicht des Fitz Roy, der aus dem Eis über 2.000 Meter hinausragt. Wenn wir uns noch ein wenig weiter voran wagen, machen wir einen Umweg zum Aussichtspunkt der Laguna Sucia, von wo aus wir den See Viedma und die aus ihm herausragenden Gletscher sehen können. Auf dem Rückweg kommen wir an der Laguna Capri vorbei. Wenn wir uns nicht verspäten, sollten wir gegen 18 Uhr angekommen sein. Für den Fall, dass Sie einen Bergführer buchen wollen, teilen Sie uns das bitte rechtzeitig mit.

Trekking zur Laguna Capri

Frühstück im Hotel. Zur Laguna Capri zu wandern, ist eine wahre Augenweide und die ideale Wanderung für die, die wenig Zeit mitbringen und keine ganztägigen Trekkings machen können, wie etwa die zur Laguna de Los Tres oder zur Laguna Torre. Unser Ziel ist es, zum ersten Aussichtspunkt des Berges Fitz Roy zu gelangen. Wir beginnen im Dorf El Chaltén, dieses ist ein einfaches Trekking, allerdings mit einer starken Steigung während fast zwei Stunden wobei ein Höhenunterschied von 350 Metern überwunden wird. Auf dem ersten Teilstück laufen wir auf demselben Weg, der auch zur Laguna de Los Tres führt. Wenn wir am Aussichtspunkt über einen naturbelassenen steinigen Weg angekommen sind, zweigt der Weg aber in Richtung Süden und Zeltplatz ab. Vom Aussichtspunkt aus haben wir eine privilegierte Sicht auf den Berg Torre und seine Umgebung, die aus spitzen Klippen der unterschiedlichen Berge besteht, wie etwa des Poincenot, des Saint Exupéry, des Mermoz und des Guillaumet. Nun dauert es nicht mehr lange bis wir den Zeltplatz Capri betreten, hier halten wir inne und bestaunen die gleichnamige Lagune. Wir kehren auf dem gleichen Weg zu unserer Unterkunft zurück.

Tag 6 - Schifffahrt auf dem See Lago Viedma und Minitrekking durch die Höhlen des Gletschers Viedma

Wir brechen auf zum Hafen der Bucht Bahía Túnel in Richtung Norden nach Chaltén im Gletschernationalpark, um auf dem See Lago Viedma eine Schifffahrt zu machen und dann am Gletscher Viedma von Bord zu gehen, um in seinem Inneren eine Wanderung zu unternehmen. Der See Viedma, der mit einer Länge von an die 78 km der längste See ist der aufgrund der Schmelze der Gletscher entstanden ist, ist ebenso der zweitgrößte des Parkes (Der Gletscher Upsala ist der größte von allen). Er wird vom gleichnamigen Gletscher gespeist, der sich in westlicher Richtung befindet. Der westlich gelegene Gletscher Viedma ist ca. 5.000 Meter breit, 50 Meter hoch und bedeckt eine Fläche von fast 1.000 km².

Er besteht abgelöst von den patagonischen kontinentalen Eisfeldern zwischen den Bergen Huemul und Campana und wird gespeist vom Eis der Gletscher bis er sich in den See ergießt. Haben wir erst einmal abgelegt geht´s los in Richtung Süden. Während der Fahrt genießen wir herrliche Ausblicke auf den Fitz Roy und den Huemul und auf die Eisberge aus nächster Nähe. Am späteren vormittag legen wir am Gletscher Viedma an, wir gehen an einer steinigen Stelle von Bord und sehen uns die Eishöhlen und anderen vom Eis gebildeten speziellen Formationen an. Sie erhalten von uns nähere Informationen über die Gletscher. Dann setzen wir unser Trekking fort bis zur Abbruchsstelle des Gletschers, an seinem vorderen Ende.

Mit Hilfe von speziellen Krampen an den Schuhen besteigen wir den Gletscher, um unsere Wanderung oberhalb des Gletschers zu beginnen, diese wird um die drei Stunden dauern, wir müssen uns vor den Rissen und Spalten im Eis vorsehen. Ist die Wanderung im Inneren der Eishöhlen beendet, kehren wir zurück zum Schiff, um die Vorderfront des Gletschers abzufahren. Wir essen an Bord zu mittag (Lunchpaket ist nicht inbegriffen) und am nachmittag fahren wir wieder zur Bucht Bahía Túnel zurück.

Tag 7 - Abfahrt nach Perito Moreno Nationalpark

Frühstück im Hotel. Wir zogen nach Perito Moreno Nationalpark.

Tag 8 - Nationalpark Perito Moreno

Frühstück in der Estancia. Der Nationalpark Perito Moreno ist einer der schönsten und unberührten Plätze von Patagonien, er beherbergt viele Geheimnisse, da der massive Tourismus diese Gegend nicht erreicht. Wir entdecken dieses natürliches Paradies dank Argentinian Explorer und sein exklusives Programm durch die Route 40. Die Estancia befindet sich in der Mitte der patagonischen Steppe, in der Nähe des kolossalen Berg San Lorenzo. Wir kosten typische Gerichte mit Gemüse aus dem eigenen Garten und Gewächshaus und Fleisch von der Estancia. Dann entscheiden wir uns für einen Besuch zum Park, Reiten, oder durch die Gegend zu wandern. Der Nationalpark Perito Moreno ist nur 15 Km entfernt von der Estancia. Vom Standort des Nationalparks starten verschiedene Pfade aus zu den Seen Burmeister, Belgrano und Volcán.

Wir können einen Trekking durchführen zum Pfad Sendero del Viento oder Laguna de Mansilla. Durch den ersten erreichen wir eine Moräne, von wo wir dann eine außergewöhnliche Aussicht haben: zu einer Seite der Nationalpark Perito Moreno, zur anderen der Tal des Fluß Belgrano. Wir überqueren dann den Fluß über eine Brücke um dann wieder die Estancia zu erreichen. Die Wanderung zur Laguna Mansilla ist geeignet für diejenige die die Vogelbeobachtung geniessen. Eine andere Variante ist durch die Hochebene Águila (Adler) zu reiten, mit der Hilfe eines Cowboy. Wir geniessen einen fantastischen Überblick auf dem Park, auf dem Berg San Lorenzo und auf den Seen. Beim Reiten sehen wir kleine Laufställe, die von den Tehuelches gefertigt wurden, diese werden "Parapetos" genannt und sind ein Forschungsthema für die Anthropologe.

Tag 9 - Überschrift für Seen Posadas und Pueyrredón

Frühstück im Hotel. Wir zogen in Richtung der Seen Posadas und Pueyrredón. Wir verschoben bis zur Kreuzung von Route 40 und der National Provincial Route 39, Bajo Caracoles. Wir werden warten auf verschieben bis zu den patagonischen Estancia auf dem See Pueyrredón. Wir nehmen am Nachmittag zum Entspannen in der Aufenthalt.

Tag 10 - See Posadas & Pueyrredón, Berg San Lorenzo und Schlucht vom Río Oro

Frühstück im Gasthaus. Der Tag beginnt mit einer Wanderung durch die Gegend der Seen Posadas und Pueyrredón, dabei geniessen wir eine besondere Aussicht auf dem Berg San Lorenzo (3.706 M hoch), neben den Anden. Als wir die kleine Landesenge (nur 100 M lang und 5 M breit) die die beiden Seen trennt, überqueren, können wir den Unterschied an Farben schätzen zwischen den 2 Seen, das Grün vom Posadas und das Blau vom Pueyrredón. Es befindet sich auf einem weiten Gletschertal der die Hochebene vom See Buenos Aires vom Berg San Lorenzo abgrenzt. Wir wandern durch dieses Tal, umgeben von den schönsten Seen von Patagonien, mit den herrlichen Formationen und eine große Tierwelt die in den Feuchtgebieten lebt.

Dann geht es los mit einem Trekking durch die Schlucht vom Río Oro (Fluss Gold), der im Berg San Lorenzo entspringt und seine kalten Wässern dann im See Pueyrredón entwässern läßt. Wir beginnen die Wanderung im See Posadas, Richtung Westen, zum See Pueyrredón. Der Weg kreuzt durch Berge und Schlüchte, wir beobachten dabei Guanakos, Ñandues und Choiques. Wir überqueren die Brücke der Fluss Unión, zwischen den Seen Posadas und Pueyrredón, und beobachten das Ökosystem der Lagunen der Halbinsel, wo Enten, Flamingos, Trappen, Schwarzhalsschwäne und Ibise ihr Zuhause haben. Es geht dann weiter zum Hals des Flusses, mit seinen 150 M die frei nach unten fallen. Wir gehen in den legendären Wäldern ein voller Nires und Lengas, und folgen den Pfad im Berghang der den Wald umsäumt. Wenn es schönes Wetter gibt, kann man den Berg San Lorenzo geniessen, mit seiner stattlichen Ansicht. Vor der Nacht verlassen wir das Dorf Irigoyen um in einer patagonischen Estancia zu übernachten am Ufer des See Belgrano.

Tag 11 - Höhle der Hände durch Estancia Los Toldos oder durch Bajo Caracoles – See Posadas

Frühstück im Hotel. Es geht jetzt zu der Höhle der Hände. Es ist einer der wichtigsten archäologischen Plätze von Patagonien, sowie die Estancia La María in Santa Cruz. Seine Felsmalereien sind bemerkenswert und über 7500 Jahre geschätzt. Die Höhle hat viele Felsenvorsprünge wo sich die Felsmalereien befinden, meistens sind es Darstellungen der Gebräuche von den nomadischen Bewohnern, die hauptsächlich Jäger waren. Die berühmteste Felsmalerei ist die Silhouette der übereinanderliegenden Hände. Dabei wurden alte aerographische Methoden verwendet. Andere Figuren stellen Tiere dar, wie der Choique und Guanaco. Man kann viele Jagdszenen dieser Tiere beobachten.

Je nachdem wo wir eingehen wird sich die Route ändern

Mit einem Mini-Trekking können wir die Schlucht des Río Pinturas erreichen, oder durch den Eingang der Höhle durch Bajo Caracoles. Das hängt davon ab, ob wir wandern mögen oder schnell ankommen wollen. Die menschliche Figur erscheint weniger häufig, mit mehr linearen und geometrischen Zügen, wie z. B. die Spiralbilder. Früchte, Pflanzen und Blut wurden als Tinte verwendet. In den Figuren kann man den Entwicklungsgang beobachten, von linearen Zeichnungen bis zu geometrische Objekte. Wir verlassen dann ganz früh Perito Moreno, um nachher 120 Km durch das wilde Patagonien zu fahren, am meisten durch Route 40. Wir gehen 600 M zu Fuß bis wir die Felsmalereien erreichen, die über 8000 Jahre alt sind. Nachdem führen wir einen Trekking durch die Schlucht des Río Pinturas durch. Wir kehren durch Bajo Caracoles zurück um die Route 40 zu den Seen Posadas und Pueyrredón.

Wenn wir aber durch die ehemalige Estancia Los Toldos eingehen, ist die Reise kürzer, es sind 60 Km, und so müssen wir nicht früh aufstehen. Einmal in der Estancia legen wir 7 Km hinter uns bis zum Haupthaus, dann geht es 16 Km weiter durch den Pfad bis wir die Schlucht des Río Pinturas erreichen. Dann beginnt das Abenteuer, wenn wir herabsteigen müssen bis zum Río Pinturas, mit einem Trekking von fast 2.500 M. Dann steigen wir zum anderen Ende der Schlucht herab, um die Felsenmalereien zu erreichen. Nach dem Mittagessen und einer kurzen Pause, geht es durch den selben Weg zurück zu dem Transfer und unsere Reise durch die Route 40 geht weiter, Richtung Lago Posadas. Danach geht es weiter Richtung den Anden, zum Westen, bis wir Lago Posadas erreichen.

Note: Die Überquerung der Schlucht lohnt sich wirklich. Für die Wanderung ist es ratsam Trekking-Schuhe zu benutzen. Die Strecke ist ziemlich anstrengend, da die Schlucht sehr steil ist, und der Boden beim ersten Abstieg ein bisschen locker ist.

Tag 12 - Route 40: Höhle der Hände - Alero de Charcamata

Frühstück im Hotel. Wir beginnen bei Los Antiguos, und fahren dann zum Süden von Chubut, 60 Km durch die Route 40 bis zum Eingang der Estancia Cueva de las Manos (ehemalig Los Toldos), und von dort aus 30 Km weiter weg, wo wir den Fluss Pinturas überqueren müssen, bis wir dann herunterfahren bis zum Fuß der Schlucht von Hiucacha. Der Alero Charcamata ist aus einer felsigen Struktur geformt die über 65 M lang und fast 18 M hoch ist.

Drinnen befinden sich Malereien von Händen, die mit der Jagd zu tun haben und Symbole aus geometrischen Figuren. Es gibt sämtliche Farben in diesen Malereien, vom Schwarz bis zum hellen Rot. Die Entdeckung von Charcamata war im Anfang der 70er Jahren. Wir beginnen einen Trekking von einer Stunde bis zum Eingang vom Alero Charcamata, durch einen steinigen Pfad mit üppiger Vegetation. Hier kann man viele Felsenmalereien beobachten, die ungefähr 9.000 Jahre alt sind und unglaublich gut erhalten wurden. Dann ruhen wir uns vom Trekking aus und essen zum Mittag. Am Nachmittag kehren wir dann zum Hotel zurück.

Tag 13- Paso Roballos, Berg Zeballos, Los Antiguos und See Buenos Aires

Frühstück im Gasthaus. Früh am Morgen geht es los durch eine Bergstraße, die Route 41, zum Pass und Berg Roballos, zwischen den Anden und der Hochebene vom See Buenos Aires. Dort beobachten wir den zweitgrößten See von Südamerika (nach dem See Titicaca): der See Buenos Aires, der durch den Fluss Baker im Pazifischen Ozean mündet. Der See eignet sich für das Fischen von Forellen und Lachs. Nachmittags fahren wir zu Los Antiguos. Es befindet sich in einem herrlichen Märchental, mit einem spezialen Mikroklima, am Ufer vom Fluss Los Antiguos und in der Nähe vom See Buenos Aires. Jedes Jahr feiert man dort in Januar das Bierfest. Dort lernen wir landwirtschaftliche Betriebe kennen die sich zum Anbau und Produktion von feiner Frucht widmen, wie z. B. Himbeeren, Erdbeeren, Kirschen, usw. Wir erreichen die Aussichtspunkte vom Fluss Los Antiguos und Jeinimeni – Internationale Grenze zwischen Argentinien und Chile- und der See Buenos Aires.

Tag 14- Ausfahrt nach Comodoro Rivadavia

Frühstück im Hotel. Transfer zum Busbahnhof in der Stadt Perito Moreno oder die alte in der Provinz Santa Cruz, nehmen den Bus in die Stadt Comodoro Rivadavia. Empfang am Busbahnhof in Comodoro Rivadavia und Transfer zum Flughafen. Ende der Leistungen.


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