Antarktis Polarkreis in der M/V Ushuaia

Nur wenige Menschen können sich damit rühmen, den südlichen Polarkreis überquert und die südlichste Breite am Ende der Welt erreicht zu haben. Nur die kühnsten Abenteurer haben den Polarkreis in der Liste der erreichten Ziele.

Antarktischer Polarkreis in der M/V Ushuaia

12 tage - 11 nächte

Eine der interessantesten Expeditionsreisen zur Antarktis auf der klassischen Route in Richtung der südlichen Shetlandinseln und der antarktischen Halbinsel.

Antarktischer Polarkreis in der M/V Ushuaia

Das Programm umfasst eine komplette Reiseroute, über den ganzen Westen der Antarktischen Halbinsel bis zum antarktischen Polarkreis. Die Reise dauert 12 tage, und geht über die Süd-Shetland-Inseln, die Gerlachstraße, Neumayer-Passage und die Kanäle Lemaire und Errera, wir landen an wunderschönen Plätzen wie der Paradise Bay und den Inseln Cuverville und Goudie, wo sich das Museum Port Lockroy befindet. Die Ankunft an der ukrainischen Vernadsky-Station im Wilhelm-Archipel, ist Zeichen für die Nähe zum Polarkreis. Nach einem Besuch auf den Inseln Yalour und Peterman, nimmt das Schiff Kurs nach Norden entlang der malerischen Kanäle zurück zu den Süd-Shetland-Inseln. In diesem Archipel landen wir auf Deception Island und auf der Halbmond-Insel, um ihre üppige natürliche Umgebung kennenzulernen. Während dieser Reise kann man nicht nur über die spektakulärem Panoramen auf Gletscher und Fjorde erstaunt sein, sondern auch, die reiche Tierwelt dieser Region beobachten: Pinguine, Robben, Wale, Seelöwen und unendlich viele Vögel, die das Schiff auf ihrer faszinierenden Reise begleiten.

12 tage - 11 nächte

Tag 1 - Die Reise beginnt

Diese erstaunliche Expedition beginnt am Nachmittag im Hafen von Ushuaia (der Hauptstadt von Feuerland, Argentinien). Nach dem Einsteigen und dem Kennenlernen der Mannschaft, die uns während der Reise begleiten wird, beginnt die Fahrt mit dem Schiff im Beagle-Kanal und durch die malerische Mackinlay- Passage.

Tag 2 bis 3 - Auf dem Meer, über die Drake-Passage und die antarktische Konvergenz

Das weite Meer zwischen dem amerikanischen Kontinent und der Antarktis, überquert man durch die Drake Passage. Sie ist etwa 800 bis 950km lang, diese Passage trägt ihren Namen vom englischen Freibeuter Francis Drake, es ist der kürzeste Weg, um die Antarktische Halbinsel zu erreichen und markiert auch eine natürliche Grenze, als antarktische Konvergenz bekannt. Die Konvergenz ist ein Bereich, abgegrenzt durch die kalten Polargewässer die unter die wärmeren Strömungen aus dem Norden sinken, wodurch reichliche Nährstoffe für den Erhalt der biologischen Vielfalt in der Region entstehen. Wegen diesen Bedingungen nehmen viele Vogelarten der Antarktis diese Barriere als nördliche Grenze ihres Lebensraums.

Die Biologen der M/V Ushuaia werden ihre ersten Vorträge zur Erläuterung der Besonderheiten der Region geben, zu dem reichen Ökosystem von Flora und Fauna und Vogelbeobachtungen der Kormorane, Sturmvögel und Albatrosse von Deck aus begleiten. Ein weiterer einzigartiger Aussichtspunkt für die Beobachtung ist die Kommandobrücke, dank der Politik des freien Zugangs auf der M/V Ushuaia, wird sie zu einem strategischen Ort, das Steuern zu begleiten, zur Walbeobachtung und für die Sichtung anderer Tiere, oder einfach nur um die Landschaft zu bewundern. Die ersten Eisberge und schneebedeckten Bergen kündigen die Ankunft an den Süd-Shetland-Inseln an, ein Archipel von zwanzig Inseln und Inselchen, sie wurden im Jahre 1819 vom britischen Kapitän William Smith an Bord einer Brigg entdeckt. Am dritten Tag auf See, und wenn die Wetterbedingungen geeignet sind, gehen wir zum ersten Mal von Bord, um die Pinguin-Kolonien und Robben, typisch für diese Inselregion, zu beobachten.

Tag 4 bis 9 - Süd-Shetland-Inseln und die antarktische Halbinsel, mit Kurs zum antarktischen Polarkreis

Der Westen der antarktischen Halbinsel ist für seine unberührte Schönheit und Artenvielfalt bekannt. Die skurrilen Formen und Schattierungen der Eisschollen und Eisberge ähneln monumentalen Skulpturen, sie treiben an der ganzen antarktischen Küste und schmücken diese. Aber nicht nur die Landschaft überrascht, auch die Vergangenheit, Geschichten über die Entdeckung und die ersten Forschungen der abgelegenen Orte. Den Kontakt zu der Tierwelt machen wir beim Besuch der zahlreichen Kolonien von Adélie-, Kinnriemen- und Eselspinguinen, die die Inseln bewohnen, außerdem gibt es Krabbenfresserrobben, Wedell-Robben und See-Leoparden, die zusammen mit den Zwergwalen und Orcas sich sehr nah an der Küste blicken lassen. Dank der Jahreszeit ist es auch möglich andere Gruppen von großen Meeressäugern wie Buckelwale, genauer Seiwale oder Furchenwale und Finnwale zu sichten. Mit guten Meeres- und Eis-Bedingungen fährt das Schiff durch den Gerlache-, Errera- und Neumayer-Kanal bis zum Lemaire-Kanal, um uns von den bezaubernden Panoramen begeistern zu lassen. Die schmale Kurs flankiert von imposanten Felsen trennt die Halbinsel von den Booth-Inseln und verbirgt einen der schönsten Ausblicke der Reise. Die Säulen aus Eis formen einen monumentalen Portikus und verwandeln den Lemaire-Kanal in eines der schönsten Fotomotive des Planeten.

Paradise Bay ist eine weitere Anlegestelle von atemberaubender natürlicher Schönheit. Es ist auch möglich die Insel Cuverville anzusteuern, Heimat der größten Kolonie von Zügelpinguinen auf der Halbinsel, und Port Lockroy mit seinem britischen Museum und einem Postamt. In den Süden durch den Lemaire-Kanal vorstoßend und immer näher am Polarkreis, ist die ukrainische Station Vernadsky, die vor 1996 der britischen Regierung gehörte und damals unter dem Namen Faraday betrieben wurde. In dieser wissenschaftlichen Basis, an der Spitze der Insel Galíndez (Inselgruppe Wilhelm) gelegen, wird ein geophysikalisches, magnetisches und meteorologisches Observatorium betrieben, welches das erste Ozonloch registriert hat. Im gleichen Archipel, liegen die zerklüfteten Inseln Yalour, besser bekannt als die argentinischen Inseln, eine Gruppe von Küsteninseln getrennt durch die französische Passage von den Inseln Peterman. Bei 66 ° 33 '44' südlich des Äquator, ist der Polarkreis, einer der fünf wichtigsten Linien auf der Weltkarte. Überall südlich des Kreises, ist mindestens einen Tag im Jahr die Sonne genau 24 Stunden über dem Horizont nach den gleichen Gesetzen der Drehung und Neigung der Erde auch mindestens für einen Tag die Sonne für 24 Stunden hinter dem Horizont versteckt. Wenn die Bedingungen günstig sind, wird die M/V Ushuaia den Polarkreis erreichen, bei 23º27' vom geographischen Südpol entfernt.

Sobald man das Ziel der Reise erreicht, begibt sich das Schiff zurück nach Norden. Und auf dem Rückweg bleibt Zeit, um an einigen der Süd-Shetland-Inseln zu landen, um sie besser kennen zu lernen. Es ist eine Gruppe von vulkanischen Inseln, von starken Winden geprägt und viele von ihnen im Nebel verborgen. Stille Moorlandschaft, Lebensraum für große Kolonien von Pinguinen, sowie Buntsturmvögel, Kormorane und Raubmöwen, und weitere Vögel die über der Küste fliegen, wo in der Regel See-Elefanten und Robben liegen. Einer der Landgänge findet auf Half Moon Island statt, dicht besiedelt von Kinnriemen-Pinguinen und eine weitere interessante Station ist auf Deception Island. Um ihre Strände mit feinem schwarzem Sand zu erreichen muss man durch eine sehr schmale Stelle, flankiert von zwei riesigen Felsen. In Wirklichkeit ist es ein Spalt in dem untergegangenen Vulkan-Krater, vor langem hat eine starke Eruption verursacht dass der Krater explodierte und als Ergebnis dieser Explosion blieb der Kraterboden im Meer versunken. Die Landschaft ist fantastisch und hat auch eine einzigartige Eigenschaft in der Antarktis: die Existenz von Geothermik-Wasser, in dem die Besucher ein einzigartiges warmes Thermalbad nehmen können.

Tag 10 bis 11 - Rückkehr über die Drake Passage

Die M/V Ushuaia verlässt die Antarktis und nimmt Kurs auf die Drake Passage. Während sie sich langsam entfernt haben wir Zeit letzte Gespräche mit den mitreisenden Naturliebhabern zu führen und die Erfahrungen einer unvergesslichen Reise auszutauschen. Zum Abschied ist es sehr wahrscheinlich, dass man von Deck aus mehrere subantarktische Vögel und Wal-Gruppen sehen kann, die häufig das Schiff begleiten.

Tag 12 - Ankunft im Hafen von Ushuaia

Eine der komplettesten und spannendsten Reisen in die Antarktis kommt zu ihrem Ende. Am frühen Morgen, macht das Schiff seine Motoren im Hafen von Ushuaia aus und nach einem gemeinsamen Frühstück geht es von Bord.

Note: Die beschriebene Reise ist nur eine Orientierung, da die genaue Route, Destinationen und Programme abgeändert werden können, um für die Tierbeobachtungen die besten klimatischen Bedingungen und Konditionen des vorhandenen Eises auszunutzen. Alle Änderungen werden von dem Kapitän und dem Expeditionsleiter bestimmt, um zu gewährleisten, dass die Reise maximal ausgenutzt wird, immer entsprechend den Bedingungen die wir vorfinden. Flexibilität ist der Schlüssel, das Programm wird jeden Tag bekannt gegeben und allen Passagieren an Bord mitgeteilt.

Karte der Route

 Antarktischer Polarkreis in der M/V Ushuaia


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