Klassische Antarktis und Südshetlandinseln auf dem M/V Plancius

Die Reisen gehen zur Antarktischen Halbinsel und den Süd-Shetland-Inseln, es gibt Reisen von 11 oder 10 Tagen, der Besuch der Süd-Shetland-Inseln und deren Umgebung ist abhängig von der Anzahl der Tage des vorhergehenden Besuchs der Antarktis. Auf diesen Reisen gibt es optionale Aktivitäten: Camping, Kajak fahren und Schneeschuhwanderungen.

Klassische Antarktis und Süd-Shetland-Inseln in der M/V Plancius

11/10 tage - 10/9 nächte

Die klassische Tour der Antarktischen Halbinsel, erstreckt sich über eine interessante Route zu den besten Plätzen, die der schönste und unerforschteste Kontinent der Erde bereithält.

Klassische Antarktis und Süd-Shetland-Inseln in der M/V Plancius

Die Reisen gehen zur Antarktischen Halbinsel und den Süd-Shetland-Inseln, es gibt Reisen von 11 oder 10 tagen, der Besuch der Süd-Shetland-Inseln und deren Umgebung ist abhängig von der Anzahl der tage des vorhergehenden Besuchs der Antarktis. Auf diesen Reisen gibt es optionale Aktivitäten: Camping, Kajak fahren und Schneeschuhwanderungen. Das Camping, mit einer Gruppe von mindestens 8 Personen und mit max. 30 Zelten, ist nur auf der Reise ab dem 1. November 2014 ohne Aufpreis. Bei den Starts vom 19. Dezember 2014 und 3. Februar 2015 kostet es 180 USD pro Person Aufpreis. Sie können auch Kajak fahren, das ist gratis auf der Tour mit Start am 1. November. Auf den anderen Reisen, ab dem 19. Dezember und dem 3. Februar belaufen sich die Kosten auf 450 USD pro Person, die Gruppen werden mit mindestens 4 und maximal 14 Personen gebildet. Beim Reisebeginn am 19. Dezember kommt eine weitere, die dritte Abenteuer-Aktivität hinzu: Schneeschuhwandern, ohne zusätzliche Kosten. Wenn Sie diese Gratis-Angebote nutzen möchten, müssen Sie das Programm Base Camp buchen.

11/10 tage - 10/9 nächte

Tag 1 - Abfahrt aus dem Hafen von Ushuaia

Am Nachmittag geht es im Hafen von Ushuaia, der Hauptstadt von Feuerland (Argentinien), der südlichsten Stadt der Welt und direkt am Ufer des Beagle-Kanal, an Bord des Schiffes. Das Schiff entfernt sich langsam von der Küste, gibt den Blick frei auf die malerische Bucht und ihr städtisches Panorama. Die Fahrt geht die ganze Nacht, ruhig über das Meer in Richtung Drake Passage gleitend.

Tag 2 bis 3 - Fahrt durch die Drake Passage in Richtung Halbinsel

Über zwei tage bewegt sich das Schiff durch die Drake Passage, dem kürzesten Seeweg zwischen dem amerikanischen Kontinent und der Antarktischen Halbinsel. Wenn man an der antarktischen Konvergenz ankommt, einer natürlichen Barriere, wo sich warme Strömungen aus dem Norden mit kaltem Wasser aus dem Süden mischen, entsteht eine große Artenvielfalt, zahlreiche subantarktische Fauna kann beobachtet werden. In diesem Gebiet ist es sehr wahrscheinlich, den herrlichen Wander-Albatros zu erspähen, den größten Vogel, der über diesen Gewässern fliegt, er kann bis zu 3,5m Flügelspannweite messen, den grauhaarigen Albatros, den dunklen mit hellem Deckgefieder, und eine Art mit schwarzen Brauen, die Tauben des Kaps und Wilson-Schwalben (Buntfuß-Sturmschwalben), blaue Schwalben und auch die Sturmschwalben, den Silbersturmvogel oder Antarktischen Eissturmvogel. Wir dürfen natürlich nicht die Esel- und Zügelpinguine vergessen. Sehr nah an den südlichen Shetland-Inseln erahnt man die ersten Eisberge, welche auf die Ankunft in der Antarktis verweisen. Erst am Nachmittag des dritten tages kann man die südlichen Shetland-Inseln sehen, immerzu gepeinigt durch den Wind und in der Regel durch den eigenen Nebel verdunkelt. Wir können eine Vielzahl der Flora betrachten, wie Moose, Flechten und blühende Kräuter.

Tag 4 bis 9 - Erkundung des weißen Kontinents, von den Inseln Cuverville und Melchior bis zu den südlichen Shetland-Inseln

Das Schiff richtet sich direkt zur "Alta Antártida", vorbei an der Insel Melchior und dem Schollaert-Kanal, zwischen den Inseln Brabant und Anvers. Auf der kleinen und steilen Insel Cuverville, geschützt durch die Bergkette der Antarktischen Halbinsel und der Insel Danco, befindet sich ein große Kolonie von Eselspinguinen und Paare der braunen Raubmöwen, die diese Insel als Brutstatt wählen. Wenn man an der Danco-Küste landet, kann man Zügel- oder Kehlstreifpinguine, Krabbenfresserrobben und Wedellrobben sehen. Der Hafen Neko ist der richtige Ort, um Fuß auf den weißen Kontinent zu setzen, um die spektakuläre Kulisse von den unglaublichen Gletschern zu bewundern, die die Meeresspiegel steigen lassen. Ein Ausflug im Schlauchboot lädt ein sich von der Schönheit der Landschaft und den schneebedeckten Gipfeln die sie umgeben faszinieren zu lassen.

In der Bucht Paraiso, einem weiteren erstaunlichen Fleck des Festlandes, gibt es herrliche Eisberge im Überfluss und tiefe Fjorde, dank der Schlauchboote können wir sie erkunden und uns von der Anwesenheit von neugierigen Buckel- und Zwergwale, die sich häufig in diesem Gebiet aufhalten, überraschen lassen. Die Route führt weiter durch den Lemaire-Kanal, ein wunderbarer Abschnitt der zu den Inseln Pleneau und Peterman führt, dort leben Adelie-Pinguine und blauäugige Kormorane. Auch Buckel- und Zwergwale besuchen diesen Teil des Meeres. Ein Besuch in einer der wissenschaftlichen Stationen ermöglicht einen Einblick in das Leben und die Arbeit der Bewohner der Antarktis. Weiter im Süden in der ukrainischen Station Wernadskij bieten uns die Bewohner einen herzlichen Empfang, sie teilen mit allen Reisenden ihre Geschichten und Erfahrungen. Erneut Richtung Norden, fährt das Schiff durch den Neumayer-Kanal, mit der Hoffnung die britische Forschungsstation im Hafen Lockroy, auf der Goudie Insel, besuchen zu dürfen, wo sich ein Postamt und ein Museum befinden, das Museum bewahrt Fundstücke der ersten Expeditionen und Siedlungen auf der Halbinsel auf. In kurzer Entfernung zum Hafen Lockroy kann man in Punta Jougla landen und Kolonien von Esels-Pinguinen und Kaiser-Kormoranen (Blauaugenscharben) beobachten. Auf dem Rückweg durch die Gerlachstraße, macht man Besuch auf den südlichen Shetlands, ein Archipel aus 22 Inseln und Inselchen bestehend.

Diese vulkanischen Inseln, geprägt durch heftige Winde und fast immer in Nebel gehüllt, verbergen einige Schätze der Natur. Einer der einzigartigsten Landgänge ist auf der Insel Deception Island. Nach dem Manövrieren durch einen schmalen felsigen Bereich, auch Gräber von Neptun benannt, fährt das Schiff in den natürlichen Hafen. Decepción ist ein großer überfluteter Krater, wo zum Meer hin durch einen früheren Vulkanausbruch eine Öffnung im Kraterrand geschaffen wurde. Aus diesem Grund bietet die Insel heiße Quellen, zusätzlich zu sehen gibt es die verlassenen Ruinen einer Walfangstation, Tausende von Tauben nisten dort, sowie Antarktis Seeschwalben, Raubmöwen, braune Sturmvögel und Buntfuß-Sturmschwalben. Eine von den Mitarbeitern vorgeschlagene interessante Alternative ist einen langen Spaziergang und einen Kajak Ausflug zu machen, solange die Wetterbedingungen dafür günstig sind. Nach dem Verlassen der Insel Deception, geht es auf die Insel Media Luna (Halbmond). Hier wächst eine Vielzahl von Pflanzen, Moose, Flechten, saftige Weiden und es gibt viele Tierarten, wie Eselspinguine, den südlichen Riesensturmvögel und eine große Kolonie von Zügelpinguinen und Robben, die in der Regel am Strand liegen. Die Reise geht weiter nach Norden, um den schmalen Durchgang zum offenen Meer in Richtung Ushuaia zu überqueren.

Einen weitere Möglichkeit ist mit den Shetlands zu beginnen und auf den Inseln Cuverville und Melchior zu enden, umgekehrt zu dem voran beschriebenen.

Am vierten Tag kommt man auf der größten Insel der südlichen Shetlands an: Die King George Island. King George Island ist mehr als 1150 km² groß, sie ist das Hauptzentrum der wissenschaftlichen Tätigkeit des antarktischen Kontinents. Im Südwesten der Insel sind eisfreie Bereiche, auf denen sich internationale wissenschaftliche Stationen befinden, wie im Fall der chilenischen und russischen Stationen. Auf King George Island befinden sich verschiedene Arten von Pinguinen und Robben, wie Eselspinguine, See-Elefanten und antarktische Pelzrobben. Am nächsten Tag verlassen wir King George Island um zur Insel Deception zu fahren. Wenn die Wetterbedingungen günstig sind, können wir Kajak fahren oder wandern gehen. Auf Deception erwarten uns heiße Quellen und eine alte Walfangstation die jetzt von Tauben, Dominikanermöwen, braunen Möwen, Antarktismöwen und Raubmöwen besetzt ist. Wir dürfen auch nicht vergessen die Buntfuß-Sturmschwalben zu bewundern die in Whalers Bay nisten. Die Expeditionsreise geht weiter zur Insel Trinidad und zum Mikkelsen Harbor.

Wir fahren durch die Gerlachstraße. Wir besuchen die britische Forschungsstation und das Postamt von Port Lockroy auf der Insel Goudie. Wir versuchen an der Punta Jougla von Bord zu gehen, um die Eselspinguine und Kormorane zu beobachten. Wir können Seeleoparden, Krabbenfresserrobben und Wale beobachten, weiter im Norden können wir Zwerg- und Buckelwale sehen. Wir kommen an der Insel Cuverville an, einer kleinen und sehr zerklüfteten Insel, zwischen dem Festland-Bereich der Halbinsel und der Insel Danco, wo es eine große Kolonie von Eselspinguinen und Brutpaare der Großen Raubmöwe gibt. Im Hafen Neko setzen wir uns in Schlauchboote, um zwischen die Eisberge zu fahren, an Land geht es auf antarktisches Festland. Dann folgen die Melchior Islands mit atemberaubenden Landschaften mit Eisbergen, wo uns Krabbenfresserrobben und Seeleoparden sowie Buckelwale mit ihrer Anwesenheit schon erwarten. Wir verabschiedeten uns von den Melchior Islands in Richtung Norden zum offenen Meer über die Drake-Passage.

Anmerkung: Einige Expeditionen dauern 12 tage und andere 11 tage, dieser Tag mehr entspricht auf der 12-tages- Tour, den tagen 4 bis 9 und bei der 11-tages-Tour nur vom Tag 4 bis 8, Es kann auch eine 10-tages-Tour gefahren werden, dann werden nur die tage 4 bis 7 durchgeführt.

Tag 10 bis 11 - Rückreise per Schiff

Während das Schiff über die Drake Passage in Richtung des südamerikanischen Kontinents umkehrt, begleiten uns das Meer überfliegend verschiedene Vogelarten wie Sturmvögel und Albatrosse, Seeschwalben und Kormorane.

Tag 12 - Ushuaia

Wir erreichen Ushuaia am Morgen und schiffen aus.

Anmerkung: Die ausführliche Reisebeschreibung dient nur zur Orientierung, alle Programme sind abhängig von den vorherrschenden Eisbedingungen und dem Wetter in der Region, den Möglichkeiten Landgänge auszuführen und die besten Bedingungen für die Wildtier-Beobachtung abzupassen. Die endgültige Route wird immer von dem Expeditionsleiter an Bord bestimmt, bitte beachten Sie, dass die Flexibilität sehr wichtig ist bei dieser Art Expeditionen.

Karte der Route

 Klassische Antarktis und Süd-Shetland-Inseln in der M/V Plancius

Dienstleistungen

Alle vorher genannte Tarife sind per Person in USD angegeben, basierend auf Doppelbelegung mit Twin-Bett. Die Preise in USD beziehen sich auf alle Verkäufe die außerhalb Europa durchgeführt wurden. Wir erteilen ein 5% Rabatt für die Buchung von einer oder mehreren aufeinanderfolgenden Reisen (ausgenommen für das Programm “Atlantische Odyssee”). Beachten Sie bitte das die Preise und Datum sich ändern können. Alle Reisen operieren mit mindestens 70 Passagieren. “Plancius” kann höchstens 110 Passagiere unterbringen.

Einzelbelegung (single)

Alle Kabinen sind zur Verfügung zur Einzelbelegung zu 1.7 mal den Preis der selben. (All cabins 1.7 times the share price)

Leistungen umfassen:
  • Reise an Bord wie es im Reiseplan eingetragen ist
  • Alle Mahlzeiten während der Reise im Kreuzer, es beinhaltet Imbisse, Kaffee und Tee
  • Benutzung der Gummistiefel und Schneeschuhe
    • Normaler Transfer vom Schiff bis zum Flughafen von Ushuaia (direkt nach der Landung)
    • Alle die Ausflüge im Land und Aktivitäten während der ganzen Reise in den Zodiac-Schlauchbooten
  • Vorlesungen und Konferenzen von anerkannten Naturforschern und Koordination von dem erfahrenen Expeditionsteam
  • Alle Hafengebühren und verschiedene Dienstleistungsteuern während dem Programm
  • Informationsmaterial vor dem Auslaufen
Dienstleistungen beinhalten nicht:

Flugtickets, weder in normalen oder Charterflüge, Dienstleistungen vor oder nach der Kreuzfahrt, Transfers zum Schiff; Visa- oder Passgebühren; Eintritts- und Austrittsgebühren; Mahlzeiten am Land; Gepäckversicherung und persöhnliche Versicherungsgebühren (empfehlenswert), Gebühren für Übergepäck, und irgendeine andere persöhnliche Kosten wie Wäscherei, Bar, Getränke oder Telefongespräche und die Trinkgelder am Ende der Reisen für die Kellner oder anderes Personal.


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